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31.05.2018

Schuppenflechte kann auch das Sexualleben beeinträchtigen

Bei der Schuppenflechte (Psoriasis) handelt es sich um eine chronisch-entzündliche Hauterkrankung, die auch Gelenke und andere Organe betreffen kann. Auch die Genitalregion kann betroffen sein. Die Hauterscheinungen sind gekennzeichnet durch entzündlich gerötete, scharf begrenzte Krankheitsherde mit unterschiedlichster Ausdehnung und einer charakteristischen, silbrig glänzenden Schuppung. Da Juckreiz und Rötungen im Intimbereich aber unter anderem auch Folge einer bakteriellen Störung (bakterielle Vaginose ), einer Pilzerkrankung oder einer Trichomoniasis sein können, sollte in jedem Fall ein Frauenarzt aufgesucht werden, um die tatsächliche Ursache abzuklären.

ie Erkrankung Schuppenflechte kann neben dem alltäglichen Leben auch das Sexualleben erheblich beeinträchtigen. So empfinden Menschen mit Schuppenflechte an den Händen Berührungen manchmal als unangenehm. Ist eben auch die Genitalregion betroffen, kann dies zu Schmerzen führen. Ein weiterer Aspekt sind Schamgefühle, wenn Regionen des Körpers schuppig und gerötet sind.

Betroffene sollten solche Probleme mit dem Arzt besprechen. Eine bessere Behandlung kann sich auch positiv auf das Sexualleben auswirken. Paare, die zum Beispiel Probleme haben miteinander über ihre sexuellen Bedürfnisse oder Einschränkungen zu sprechen, können sich darüber hinaus an einen Paartherapeuten oder eine Sexualberatungsstelle wenden.

Quelle: dpa, Deutscher Psoriasis Bund



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