Safer Sex

Kondome in der Verpackung
Ein wirksamer Schutz vor sexuell übertragbaren Infektionen besteht darin, geschützten Geschlechtsverkehr mit einem Kondom oder auch Femidom zu betreiben.

Als Safer Sex werden sämtliche Maßnahmen bezeichnet, die das Risiko einer Ansteckung und Verbreitung von sexuell übertragbaren Erkrankungen verringern. Solche Maßnahmen haben zum Ziel, dass Eindringen oder den Kontakt mit Körperflüssigkeiten wie Samen- oder Scheidenflüssigkeit oder Blut mit dem Körper des Partners bzw. der Partnerin zu vermeiden – und zwar bei Vaginal-, Analverkehr und Oralverkehr. Zu den Präventionsmaßnahmen gehören auch Impfungen, wie die Impfung gegen HPV oder Hepatitis.

Ein wirksamer Schutz vor Infektionen besteht darin, geschützten Geschlechtsverkehr mit einem Kondom zu betreiben. Vor allem bei häufig wechselnden Geschlechtspartnern sollte der eigene Schutz an erster Stelle stehen. Für Frauen werden so genannte Frauenkondome (Femidom) angeboten. In der westlichen Welt sind Femidome nicht sehr verbreitet, aber in den stark von AIDS betroffenen Ländern, z. B. Afrika werden sie sehr häufig verwendet.

Auch bei Oralsex ist eine Übertragung von sexuell übertragbaren Infektionen möglich. Hierbei können Latextücher, Intimtücher oder Lecktücher (so genannte Dental Dams) das Infektionsrisiko senken. Solche Tücher können vor sexuell übertragbaren Krankheiten schützen, die beim Lecken oder Eindringen der Zunge übertragen werden.

Bei einigen Erregern ist eine Weitergabe durch Schmierinfektionen durch mangelnde Körperhygiene z.B. über die Hände möglich. Infektionsrisiken können daher zusätzlich gesenkt werden, wenn eine gründliche Reinigung der Geschlechtsteile mit Seife auch nach der Benutzung von Kondomen, Femidomen oder Intimtüchern erfolgt.

Keine dieser Vorkehrungen wirkt jedoch absolut sicher gegen sexuell übertragbare Erkrankungen.

Falsche Scham kann für Sexualpartner/Sexualpartnerinnen ernst zu nehmende Folgen haben - eine bereits vorliegende Geschlechtskrankheit darf deshalb nicht verschwiegen werden.

Autor/Autoren: äin-red

Fachliche Unterstützung: Dr. Carmen Seifried

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