Hormonersatztherapie – Hormone in den Wechseljahren

Porträt eine lächelnden, älteren Frau im Park
Im Vordergrund der Entscheidung für oder gegen eine Behandlung mit Hormonen stehen immer der persönliche Leidensdruck und die Ausprägung der Beschwerden, die gegenüber den individuellen Risiken abgewogen werden.

Im Vordergrund der Entscheidung für oder gegen eine Behandlung mit Hormonen stehen immer der persönliche Leidensdruck und die Ausprägung der Beschwerden, die gegenüber den individuellen Risiken abgewogen werden. 

Bei der Hormonersatztherapie (HRT) wird der in den Wechseljahren entstehende Hormonmangel künstlich durch Medikamente ausgeglichen. Eine Hormonersatztherapie verfolgt nicht das Ziel, die bisherige Hormonkonzentration im Körper exakt wiederherzustellen, sondern will gezielt die östrogenmangelbedingten Beschwerden und Erkrankungen der Wechseljahre beseitigen. Wechseljahresbeschwerden wie vasomotorischer Symptome wie Hitzewallungen sowie Schlafstörungen, depressive Verstimmungen, urologische Beschwerden und andere Beschwerden, welche die Lebensqualität und Leistungsfähigkeit mancher Frauen teilweise erheblich beeinträchtigen, können durch eine Hormonersatztherapie ursächlich wirksam behandelt werden. Die genannten Symptome können verbessert oder im Idealfall behoben werden, vor allem wenndiese im Klimakterium erstmals oder verstärkt auftreten.[1]

Als medizinische Anlässe (Indikationen) zum Einsatz einer Hormonersatztherapie gelten derzeit die Behandlung klimakterischer Beschwerden wie Hitzewallungen und Gewebeschwund der genitalen Schleimhaut (Atrophie) und damit einhergehenden urogenitalen Beschwerden. Die Prävention von Erkrankungen (z. B. Osteoporose, Depression) ist sinnvoll, aber noch keine schulmedizinische Indikation für eine Hormonersatztherapie. Zur Primärprävention der Osteoporose wird die Hormonersatztherapie empfohlen, wenn ein hohes Knochenbruchrisiko und eine Unverträglichkeit oder Gegenanzeigen (Kontraindikationen) gegenüber anderen zur Prävention der Osteoporose zugelassenen Arzneimitteln vorliegen. [1,2]

Bevor eine Hormonersatztherapie durch den Frauenarzt empfohlen wird, ist eine umfassende Untersuchung, eingehende Befragung und Beratung der Patientin sowie eventuell eine Bestimmung des Hormonspiegels mittels Blutuntersuchung unerlässlich. Arzt und Patientin werden dann gemeinsam Nutzen und Risiko der therapeutischen Möglichkeiten abwägen. Eine Therapieentscheidung für den Einsatz von Hormonen erfolgt stets gemeinsam mit der Patientin – wie bei anderen Behandlungen auch. Zwei Grundsätze werden bei der Hormonersatztherapie immer beachtet: die niedrigste effektive Dosis kommt während der individuell erforderlichen Behandlungsdauer zum Einsatz. Es sollte zudem regelmäßig eine Bewertung der Einnahme erfolgen. Dabei soll insbesondere beurteilt werden, ob die behandelten Wechselbeschwerden sich zurückbilden und ob eine Zufriedenheit mit den Behandlungsergebnissen vorliegt. Im Behandlungsverlauf sollten regelmäßige, jährliche Kontrolluntersuchungen u.a. mit Erfassung des Blutdrucks, Körpergewicht und gynäkologischer Kontrolluntersuchung sowie der Untersuchung der Brust und alle zwei jahre eine Mammographie stattfinden.

Bislang kann keine verbindliche Empfehlung über die Dauer einer Hormonersatztherapie ausgesprochen werden. Man kann z.B. den Abschluss einer Hormonersatztherapie in Form von einem langsamen Absetzen („Ausschleichen“) der Medikamente nach 5–8 Jahren der Anwendung in Erwägung ziehen. Selbstverständlich muss man sich hierzu immer mit dem behandelnden Arzt bzw. der Ärztin besprechen. Zur Beendigung therapeutischer Maßnahmen kann die Dosis beispielsweise über einen Zeitraum von ca. 2–3 Monaten langsam gesenkt werden. Bei wieder auftretenden Beschwerden kann die Hormonersatztherapie verlängert werden. [1,3]

Nutzen und Risiken der Hormonersatzbehandlung

Steine in Balance
Arzt und Patientin wägen gemeinsam Nutzen und Risiko der therapeutischen Möglichkeiten einer Hormonersatztherapie ab

Arzt und Patientin wägen gemeinsam Nutzen und Risiko der therapeutischen Möglichkeiten einer Hormonersatztherapie ab. Letztlich gestaltet sich die Therapie nach den persönlichen Wünschen der Patientin, die sich nach intensiver Aufklärung für oder gegen eine Hormonersatzbehandlung entscheiden kann.

Fest steht, dass vasomotorische Wechseljahresbeschwerden mit dem Leitsymptom Hitzewallungen durch eine Hormonersatztherapie ursächlich wirksam behandelt werden können. Daneben können andere Beschwerden, wie depressive Verstimmung, Schlafstörungen, Leistungs- und Gedächtnisstörungen, Knochen- und Gelenkbeschwerden sowie urogenitale Beschwerden (Belastungsinkontinenz, Haut- und Schleimhautveränderungen), Libidoverlust, welche die Lebensqualität von Frauen teilweise erheblich beeinträchtigen, gelindert werden. [1]

Es haben sich verschiedene Konstellationen herauskristallisiert, bei denen eine Hormonersatzbehandlung einen deutlichen Nutzen hat oder aber nur in Ausnahmefällen in Erwägung gezogen werden sollte. Die Therapieüberlegungen orientieren sich heute noch stärker an den individuellen medizinischen Bedürfnissen von Frauen und Risikofaktoren. Vorerkrankungen können definierter in die Behandlungsplanung einbezogen werden. Ebenso können die unterschiedlichen Wirkstoffe und Präparate gezielter angewendet werden. Es existieren verschiedene Östrogene und Gestagene mit unterschiedlichen Wirkungen bzw. Nebenwirkungen.

Für Frauen mit Wechseljahresbeschwerden ist eine fundierte Aufklärung über die Vor- und Nachteile der Hormonersatztherapie sehr wichtig, um eine kompetente und selbstbestimmte Entscheidung im Zusammenhang mit der Behandlung ihrer klimakterischen Beschwerden fällen zu können.

So ist bei der Therapieentscheidung u.a. das Alter der Frauen und der Zeitpunkt ihrer individuellen Menopause in den Fokus gerückt. Idealerweise beginnt eine Ersatzbehandlung mit dem Eintritt der Wechseljahre – jedoch nicht später als mit 60 Jahren – bzw. kürzer als 10 Jahre nach Beginn der Menopause. Ferner sollten keine Gegenanzeigen (Kontraindikationen) bzw. erhöhte Risiken z.B. für Herz-Kreislauferkrankungen (kardiovaskuläre Erkrankungen) oder Brustkrebs (Mammakarzinom) vorliegen. [4]

Für Frauen der jüngeren Altersgruppen sind verschiedene präventive Effekte durch eine Hormonersatztherapie beschrieben, die jedoch schulmedizinisch noch keine Indikation für eine HRT darstellen, d.h. die Krankenkassen übernehmen die Kosten nicht, – im Einzelfall aber berücksichtigt werden können: Schutzwirkung gegen Dickdarmkrebs (Kolonkarzinom), Risikoreduktion hinsichtlich der Entwicklung eines Diabetes mellitus Typ 2 und Herzinfarkts. [1]

Bei Frauen ab einem Alter von 60 Jahren sollte eine Hormonersatztherapie unter strenger Nutzen-Risiko-Abschätzung begonnen werden, da ab diesem Alter bei veranlagten Frauen das Risiko für Herz-Kreislauferkrankungen (kardiovaskuläres Risiko) ansteigt. [1,3] 

Unerwünschte Wirkungen der Hormonersatztherapie

Ein erhöhtes Risiko für Brustkrebs (Mammakarzinom) kann unter Langzeitanwendung einer Hormonersatztherapie (länger als 3–5 Jahre) nicht ausgeschlossen werden. Dabei scheint die Behandlung Brustkrebs nicht initial auszulösen, sondern vorhandene Krebszellen zum Wachstum zu stimulieren. Die Leitlinie empfiehlt, Frauen darüber aufzuklären, dass eine kombinierte HRT zu einer geringen oder keiner Erhöhung des Brustkrebsrisikos führen kann. die mögliche Risikoerhöhung ist abhängig von der Zusammensetzung der HRT und der Behandlungsdauer.

Bei einer Östrogen-Monotherapie ist das Risiko für ein Endometriumkarzinom (Krebserkrankung der Gebärmutterschleimhaut) nach 2–3 Jahren Anwendung erhöht. Das erhöhte Risiko wird zuverlässig durch die zusätzliche Gabe von Gestagenen reduziert.[5]

Eine Hormonersatztherapie birgt zumindest bei entsprechender Vorbelastung oder höherem Lebensalter ein erhöhtes Risiko für Verstopfungen der Blutbahn (venöse oder arterielle Thromboembolien). Von einer Vorbelastung spricht man, wenn die Frau früher bereits eine Thrombose hatte, in der Familie Thrombosefälle aufgetreten sind, Übergewicht vorliegt oder längere Liegezeiten (z. B. nach einem Knochenbruch, Operation, etc.) eingehalten werden mussten. Eine Risikoerhöhung, bei Frauen ohne Einnahme gerinnungshemmender Medikamente, wurde nur unter oraler Hormonersatztherapie beobachtet. Diese Risiken können durch eine Östrogensubstitution über die Haut (transdermal) mindert werden. Kardiovaskuläre Risikofaktoren sollten optimal kontrolliert sein, damit sie keine Kontraindikation für eine HRT darstellen.

Bei der Entscheidungsfindung kann ein Vergleich mit anderen Faktoren hilfreich sein, die das Risiko für Herz- oder Krebserkrankungen erhöhen. So steigern starkes Übergewicht, regelmäßiger Alkoholkonsum, Bewegungsmangel und Rauchen das Brustkrebsrisiko deutlich mehr als eine Hormonersatzbehandlung – auch das wurde in der Vergangenheit deutlich. Für die Anwendung einer Hormonersatztherapie gilt jedoch grundsätzlich, dass die niedrigste wirksame Dosierung über den individuell erforderlichen Zeitraum eingenommen werden sollte, um Risiken zu minimieren.

Wirkstoffe und Darreichungsformen der Hormonersatztherapie

Mädchen mit Creme
Für eine Hormonersatztherapie stehen Tabletten, Pflaster, Cremes und Gele zur Verfügung

Für eine Hormonersatztherapie stehen Tabletten, Pflaster, Cremes und Gele, östrogenhaltige Scheidenringe zur Verfügung.

Grundsätzlich unterscheidet man zwischen einer Monotherapie, bei der nur Östrogene eingesetzt werden, und einer Kombinationstherapie, bei der eine Kombination aus Östrogen und Gestagen verwendet wird. Man bezeichnet die Einnahme von Östrogenen mit dem Ziel, hormonmangelbedingte Beschwerden zu lindern, als Östrogensubstitution. Die Auswahl der Wirkstoffe, Dosierungen und Darreichungsformen ist von verschiedenen Faktoren abhängig. Eine Wirkstoffgabe über den Mund durch Schlucken wird auch als „oral“ bezeichnet, die Wirkstoffaufnahme über die Haut als „transdermal“.

Als Darreichungsform stehen Tabletten, Pflaster, Cremes und Gele sowie Ringe zum Einführen in die Scheide zur Verfügung. Zur lokalen Behandlung ausschließlich urogenitaler Beschwerden (z.B. Scheidentrockenheit, Harnwegsinfekte) können östrogenhaltige Cremes und Salben sowie Vaginaltabletten bzw. -ovula angewendet werden. Die Dosierung der Hormone richtet sich immer nach der geringsten Dosis, mit der sich die klimakterischen Beschwerden adäquat behandeln lassen. 

Pflanzliche Arzneimittel als Ergänzung oder Alternative

Gegen leichte bis mittelre Wechseljahresbeschwerden existieren eine Reihe Heilkräuter, derenVerträglichkeit und Wirksamkeit in medizinischen Studien geprüft und für gut befunden wurde:

  • Traubensilberkerze (Cimicifuga): In Deutschland zugelassene Arzneimittel aus dem Trockenextrakt des Cimicifugawurzelstocks haben sich insbesondere bei wechseljahresbedingten psychovegetativen Störungen (z.B. Schlafstörungen, innere Unruhe, Erschöpfung) bewährt.[7]
  • Mönchspfeffer (Vitex agnus-castus): Die frühen WechseljahrE sind durch starke hormonelle Schwankungen geprägt. Hier können Mönchspfeffer-Präparate hilfreich sein, die traditionell auch bei prämensturellen Beschwerden (z.B. Brustspannen, Stimmungsschwankungen) eingesetzt werden. Der Mönchspfeffer soll das Gleichgewicht zwischen Östrogen und Progesteron harmonisieren. Die Studienlage gilt noch als dürftig. [8]
  • Phytoöstrogene, z.B. aus Soja, Rotklee, Hopfen, Leinsamen,Rhapontik-Rhabarer: Eine Reihe von Pflanzen enthalten sogenannte Phytoöstrogene, die ähnlich wie Östrogen wirken. Beispielsweise leiden japanische Frauen deutlich weniger unter Wechseljahresbeschwerden, was dem hohen Sojakonsum zugeschrieben wird. Nachgewiesen ist, dass Phytoöstrogene die Häufigkeit von Hitzewallungen - nicht aber nächtliche Schweißausbrüche - verringern.[7]  
  • Johanniskraut (Hypericum perforatum): Johanniskraut-Präparate können leichte bis mittelschwere depressive Verstimmungen kurzfristig lindern. Zudem gelten bestimmte Johanniskraut-Präparate als beste Option gegen Hitzewallungen bei Brustkrebspatientinnen. [7]

Anpassung des Lebensstils in den Wechseljahren

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Frauen, die ihre Ernährungs- gewohnheiten im Alter nicht anpassen, müssen (leider) mit einer Gewichtszunahme rechnen

Frauen, die ihre Ernährungs­gewohnheiten im Alter nicht anpassen, müssen (leider) mit einer Gewichtszunahme rechnen.

Im Alter nimmt die Muskelmasse ab und auch der Energiebedarf sinkt. Frauen, die ihre Ernährungsgewohnheiten nicht dahingehend anpassen, müssen mit einer Gewichtszunahme rechnen. Mit Sport und Bewegung können Sie ihren Energiebedarf erhöhen und einer Gewichtszunahme vorbeugen.

Auch kann die Kalorienzufuhr durch eine ausgewogene Vollwertkost mit wenig Zucker, Fett, Wurst und Weißmehl gesenkt werden. Eine Ernährungsumstellung oder Lebensstilveränderungen kann zudem einen Verzicht auf Nikotin, Alkohol, Kaffee, schwarzen Tee oder scharfe Gewürzen umfassen. [6]

Umgang mit Hitzewallungen

Frauen, die unter Hitzewallungen leiden, können sich entsprechend kleiden. Je nach Außentemperaturen können sie beispielsweise mehrere dünne Kleiderschichten übereinander tragen und bei Bedarf flexibel einzelne Schichten ablegen. Funktionswäsche kann den Schweiß vom Körper besser abtransportieren. Darüber hinaus kann es für Frauen, die unter Schweißausbrüchen leiden, hilfreich sein auch Kleidung zum Wechseln bereitzuhalten. [6]
 
Auch während der Nachtruhe im Bett können sie mit zwei dünnen Decken an Stelle einer dicken und Funktionswäsche flexibel auf Hitzewallungen und Schweißausbrüche reagieren. Auch kann es Linderung verschaffen, sich während der Wallungen mit einem Fächer Luft zufächeln. [6]

Hitzewallungen können zudem im Anflug unterdrückt werden, wenn die Betroffenen kaltes Wasser über die Handgelenke laufen lassen. [3,6]
  
Regelmäßige Bewegung und Sport sowie Entspannungsübungen und Wechselduschen können ebenfalls zur Linderung der Beschwerden bei Hitzewallungen beitragen. Sport und die Vermeidung von Stress hilft auch bei Schlafstörungen. [6]

Umgang mit Blasenschwäche, trockenen Schleimhäuten und trockener Haut

Einer Blasenschwäche kann durch Beckenbodenübungen – verbunden mit reichlicher Flüssigkeitszufuhr zur Vermeidung eines konzentrierten sauren Urins – entgegengewirkt werden. Sie sollten allerdings dauerhaft in den täglichen Ablauf eingebaut werden. Für Frauen mit häufigem Harndrang gibt es zudem ein gezieltes Blasentraining, das darauf abzielt die Blasenkapazität wieder zu erhöhen. Detailinformationen zum Blasentraining finden Sie auf der Internetseite des Instituts für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen. [6]

Bei Trockenheit der Schleimhäute helfen Östrogene und Gele, während Gleitgels beim Sex vor Schmerzen und Reizungen schützen können. Pflegecremes lindern Juckreiz und Wundgefühl der Haut. [6] Um die Haut zu unterstützen ist generell auf eine ausreichende Aufnahme von Flüssigkeit zu achten. Dies ist die Voraussetzung dafür, dass die Haut gut mit Feuchtigkeit versorgt ist und auch straffer aussehen kann. 1,5 bis 2 Liter pro Tag sollten es mindestens sein, wenn nicht eine Herz- oder Nierenkrankheit dagegenspricht. Am besten eignen sich (Leitungs-) Wasser, ungesüßte Säfte bzw. Tee. Darüber hinaus ist es ratsam auf einen ausreichenden Schutz vor UV-Strahlung zu achten.

Umgang mit depressiven Verstimmungen

Treten sie mit Beginn der Wechseljahre auf, kann eine sofortige Hormonersatztherapie zielführend sein. Bei ausgeprägten psychischen Problemen kann therapeutische Unterstützung notwendig sein. Depressionen treten im Klimakterium nicht unbedingt häufiger auf, als in anderen Lebensphasen. Frauen, die bereits depressive Episoden erlebt haben, sind in dieser Lebensphase jedoch anfälliger. Andere Frauen können lernen, die Anforderungen, die sie an sich stellen, an ihre Belastbarkeit anzupassen und ihr Leben an ihre Bedürfnisse anzupassen. [2,6] 

Einer depressiven Verstimmung lässt sich nicht sicher vorbeugen. Doch man kann etwas dafür tun, um das Risiko zu senken und sich ausgeglichen und wohler zu fühlen. Neben viel Bewegung möglichst in der Natur, helfen Entspannungsübungen, um Spannungszustände und Stress abzubauen und, um die eigene Körperwahrnehmung und die Wahrnehmung eigener Bedürfnisse zu verbessern. Gesunde Ernährung ist ebenfalls ein wichtiger Aspekt sowie das Wahrnehmen von sozialen Kontakten und ein Austausch mit anderen Menschen.

Quellen

  1. Mueck A. O., Anwendungsempfehlungen zur Hormonsubstitution in Klimakterium und Postmenopause, Frauenarzt 56 (2015) Nr. 8
  2. https://www.krebsinformationsdienst.de/vorbeugung/risiken/hormonersatztherapie1.php#inhalt8
  3. Reuter M., Fassnacht M., Hormontherapie im Wandel der Zeit, Dtsch Med Wochenschr 2016; 141: 161–164
  4. Stuenkel C. A., Menopausal Hormone Therapy: Current Considerations, Endocrinol Metab Clin N Am 44 (2015) 565–585 dx.doi.org/10.1016/j.ecl.2015.05.006
  5. Brinton L. A., Felix A. S. , Menopausal Hormone Therapy and Risk of Endometrial Cancer, J Steroid Biochem Mol Biol. 2014 Jul; 142: 83–89. www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3775978/
  6. Camp C., Wechseljahre, profamilia 2015
  7. https://register.awmf.org/assets/guidelines/015-062l_S3_HT_Peri-Postmenopause-Diagnostik-Interventionen_2021-01.pdf
  8. Csupor D, Lantos T, Hegyi P, Benkõ R, Viola R, Gyöngyi Z, Csécsei P, Tóth B, Vasas A, Márta K, Rostás I, Szentesi A, Matuz M. Vitex agnus-castus in premenstrual syndrome: A meta-analysis of double-blind randomised controlled trials. Complement Ther Med. 2019 Dec;47:102190. doi: 10.1016/j.ctim.2019.08.024. Epub 2019 Aug 30. PMID: 31780016.

Autor/Autoren: äin-red

Fachliche Unterstützung: Dr. Christian Albring

Letzte Bearbeitung: 11.09.2025