Femidom - Kondom für die Frau

Das Kondom für die Frau, das so genannte Femidom, gibt es seit den 1990er Jahren. Es ist das einzige Verhütungsmittel für die Frau, das zugleich einen Schutz vor sexuell-übertragbaren Krankheiten wie HIV bietet. In der westlichen Welt ist es nicht sehr verbreitet, aber in den stark von AIDS betroffenen Ländern, z. B. Afrika wird es sehr häufig verwendet.

Das Femidom ist etwa 18 cm lang und besteht aus einem dünnen, reißfesten Kunststoff und ist mit zwei Ringen ausgestattet. Es fängt die Samen auf und senkt das Risiko, sich mit Geschlechtskrankheiten zu infizieren.

Anwendung des Femidoms

In der Handhabung ist es deutlich anspruchsvoller als das Kondom für Männer.
Der äußere Ring wird außerhalb der Scheide vor die großen Schamlippen platziert und der Innere wird wie ein Diaphragma in die Scheide eingeführt und um den Muttermund gelegt. Mit einem Finger muss überprüft werden, ob das Kondom glatt an den Scheidenwänden anliegt und nicht verdreht ist. Nach dem Geschlechtsverkehr ist der äußere Ring ein- bis zweimal zu drehen und dann das Kondom herauszuziehen. Der Samen kommt so nicht direkt mit der Scheide in Kontakt. Dadurch wird sowohl eine Schwangerschaft verhindert, wie auch das Risiko, sich mit sexuell übertragbaren Krankheiten anzustecken, sinkt.

Sicherheit des Femidoms

Der Pearl-Index schwankt zwischen 5 und 25. Die Sicherheit hängt ganz entscheidend von der korrekten Handhabung ab.

Für wen ist ein Femidom geeignet?

Vorteile des Femidoms

Nachteile des Femidoms

Kosten des Femidoms

Die Kosten belaufen sich auf ca. 4 Euro pro Stück, sie sind in Apotheken, Drogerien und im Internet erhältlich.

Autor/Autoren: äin-red

Fachliche Unterstützung: Dr. Reiner Storz

Letzte Bearbeitung: 24.04.2018

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