Was tun bei häuslicher Gewalt?

Häusliche Gewalt bezeichnet Gewalttaten zwischen Menschen, die in einem Haushalt zusammenleben. Gewalt gegen Frauen findet überwiegend im vermeintlich geschützten Raum der eigenen vier Wände statt. Sie reicht von Drohungen, Erniedrigung und sozialer Isolation bis hin zum Erzwingen von sexuellen Handlungen und körperlichen Misshandlungen. Frauen aller Altersgruppen, aus allen sozialen Schichten, Deutsche und Migrantinnen können Opfer von häuslicher Gewalt werden. Frauen, die in ihrer Partnerschaft, Ehe oder Familie bedroht, belästigt (Stalking), geschlagen, verletzt, gefangen gehalten, vergewaltigt oder zu sexuellen Handlungen gezwungen werden, haben das Recht sich dagegen zu wehren.

Im akuten Notfall können sie die Polizei unter 110 rufen und den Rettungsdienst unter 112!

Die Polizei kann dann einen Wohnungsverweis gegenüber dem Täter aussprechen. Frauen können zudem (mit ihren Kindern) in einem Frauenhaus Schutz suchen, wenn Sie sich in der Wohnung unsicher fühlen. Dort können Sie sich auch zum weiteren Vorgehen beraten lassen. Persönliche Beratung und Unterstützung erhalten Betroffene auch beim Frauennotruf.

Das bundesweite Hilfetelefon der Bundesregierung "Gewalt gegen Frauen" (08000116016) bietet seit 2013 – auch anonym - rund um die Uhr in allen Sprachen Hilfe an.

Quelle

Autor/Autoren: äin-red

Fachliche Unterstützung: Dr. Christian Albring

Letzte Bearbeitung: 04.06.2018

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