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Kernspintomografie (MRT)

Anwendung vn Magnetresonanz-Tomografie


Die Organe sind im MRT oft besser darstellbar und das Kontrastmittel wird häufig besser vertragen als bei der CT. Allerdings ist eine Kernspinuntersuchung relativ teuer und zeitaufwändig. Außerdem gibt es viele Störfaktoren und schnell bewegliche Organe wie das Herz lassen sich nur in speziellen Zentren untersuchen. Gegen eine MRT sprechen

  1. Herzschrittmacher, weil sie möglicherweise beschädigt werden
  2. Metall im Körper z. B. Implantate, weil sie das Ergebnis verfälschen
  3. das erste Drittel der Schwangerschaft
  4. Klaustrophobie (Platzangst)

Im Gegensatz zur CT, bei der jede Gewebeart auf einer Skala einen bestimmten Wert besitzt, lassen sich in der MRT verschiedene Gewebe nur auf Grund der relativen Intensitäten bestimmen. So ist Tumorgewebe im Allgemeinen signalärmer als Fettgewebe und signalreicher als Muskelgewebe, was sich in der Aufnahme in unterschiedlichen Graustufen auswirkt.

Die Kernspintomografie ist heute die sicherste Methode, um eine bösartige Krebserkrankung auszuschließen. Sie hat die höchste Nachweisempfindlichkeit für bösartige Tumoren - bei erfahrenen Ärzten ca. 90% (sonst ca. 20% „falsch bösartige Befunde"). Beispielsweise bei Hochrisiko-Patientinnen für Brustkrebs mit Mutationen in einem der bekannten Brustkrebsgene BRCA1 oder BRCA2, kann die Kernspintomografie zur intensivierten Früherkennung verstärkt eingesetzt werden.

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