Frauenärzte im Netz


Hysteroskopie

Was ist eine Spiegelung der Gebärmutter?


Gebärmutterspiegelung, HysteroskopieDie Hysteroskopie oder auch Gebärmutterspiegelung kann zu diagnostischen aber auch zu operativen Zwecken eingesetzt werden. In beiden Fällen betrachtet der Arzt das Innere der Gebärmutter mit einem speziellen Endoskop, das durch den Gebärmutterhals eingeführt wird.

Die diagnostische Hysteroskopie kann ohne Narkose und ambulant durchgeführt werden. Der Schaft, der dem Arzt den Einblick ermöglicht, ist nur drei bis fünf Millimeter dick. Mittels Gebärmutterspiegelung kann der Frauenarzt möglicherweise die Ursachen für Blutungsstörungen und ungewollte Kinderlosigkeit aufspüren. Auch Veränderungen an der Schleimhaut oder Myome werden sichtbar. Die Gebärmutter wird während des Eingriffs zur besseren Sicht mit einem Gas oder einer viskosen Flüssigkeit entfaltet.

Für die operative Hysteroskopie muss der Gebärmutterhals bis auf acht Millimeter geweitet werden. Deshalb findet sie unter Vollnarkose statt. Da es bei einer Operation immer zu Blutungen kommt, dient die viskose Flüssigkeit nicht nur zur Entfaltung der Gebärmutter, sondern gleichzeitig zum Spülen des Operationsfeldes. Der Arzt kann während einer Hysteroskopie gezielt veränderte Schleimhaut abtragen oder Gewebe entnehmen, Myome entfernen und verrutschte Spiralen zur Schwangerschaftsverhütung positionieren oder entfernen.

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