Frauenarztpraxis im Stühlinger, Dr. med. Anna Bodemer und Dr. med. Susanne Markert, Engelbergerstraße 19, 79106 Freiburg

Dr. med. Susanne Markert

Fachärztin für Frauenheilkunde und Geburtshilfe

Dr. med. Anna Bodemer

Fachärztin für Frauenheilkunde und Geburtshilfe

Engelbergerstraße 19
79106 Freiburg

Tel.: 0761 / 20 20 822
Fax: 0761 / 20 20 722

E-Mail: info@frauenarztpraxis-im-stuehlinger.de
Homepage: www.frauenarztpraxis-im-stuehlinger.de

 

Die Dysplasiesprechstunde ist eine Spezialsprechstunde für Frauen mit Erkrankungen der Zervix (Gebärmutterhalses), der Portio (Muttermund), Vagina (Scheide) und Vulva (Schamlippen).

Was sind Dysplasien?

Als Dysplasie bezeichnet man Zellveränderungen, die sich von normalen Zellen in der Kernform, Kern- Plasmarelation und Chromatinanfärbung unterscheiden. Das Zervixkarzinom (Gebärmutterhalskrebs) entwickelt sich nach einer langen Phase ohne Symptome über Vorstadien (auch zerviakle intraepitheliale Neoplasien genannt) zu einem bösartigen Geschehen. Bei den jährlichen Vorsorgeuntersuchungen, bei denen u.a. ein Zellabstrich von der Portiooberfläche entnommen wird, gilt es diese Vorstufen zu erkennen und sie einer Behandlung zugängig zu machen. Eine Diagnose wird zunächst zytologisch gestellt. PAP ist die Abkürzung für den Namen Papanicolaou, ein Arzt, der diese Form der diagnostischen Maßnahme entwickelt hat.

Leichte dysplastische Veränderungen (z.B. PAP IIID1) können sich in einem hohen Prozentsatz spontan zurückbilden, wenn sie jedoch länger bestehen bleiben oder eine schwere Dysplasie vorliegt, so ist eine adäquate Diagnostik im Rahmen einer Dyspasiesprechstunde und ggf. Therapie erforderlich.

Welche Untersuchungen werden in der Dysplasiesprechstunde durchgeführt?

In der Dysplasiesprechstunde wird eine Kolposkopie durchgeführt, d.h. die Portiooberfläche wird mittels Lupenvergrößerung betrachtet. Nach Auftragen von 5% Essigsäure oder Jod (Schillersche Jodprobe) oder Betrachtung mit dem Grünfilter können Veränderungen besser dargestellt werden. An auffälligen Stellen kann zusätzlich eine Probeentnahme zur histologischen Sicherung auffälliger zytologischer und kolposkopischer Befunde entnommen werden.

 

Welche Behandlungsverfahren stehen bei uns zur Verfügung?

Wenn bei Ihnen eine behandlungsbedürftige Veränderung am Muttermund, an den Schamlippen oder der Scheide festgestellt wurde, können wir Ihnen verschiedene Behandlungsmethoden anbieten.
Für Veränderungen am Muttermund kommt überwiegend eine LEEP oder LLETZ (Entfernung des erkrankten Anteils des Gebärmutterhalses mit der Elektroschlinge) zur Anwendung. Auch eine Laserbehandlung mit dem CO2-Laser können wir bei gut überprüfter Indikation anbieten.
Im Bereich der Vulva oder Vagina können gutartige Veränderungen (z.B. Feigwarzen/Condylome) ebenfalls mit dem Laser entfernt werden. So können unschöne Narbenbildungen verhindert und eine sehr gute Wundheilung erreicht werden.

Was sind LEEP und LLETZ?

LEEP ist die Abkürzung für " Loop electrosurgical excision procedure". Hiermit ist die Entfernung kleinerer Areale am Gebärmutterhals mittels Elektroschlinge gemeint.

LLETZ steht für "Large loop excision of the transformation zone", entspricht einer Elektrokonisation.

 

Weitere Informationen auf unserer Homepage: www.frauenarztpraxis-im-stuehlinger.de und unter www.dysplasiezentren.de.



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