Frauenärztinnen Berlin - Vera Maria Mann und Gülnaz Gönül-Aslan

Vera Maria Mann

Fachärztin für Frauenheilkunde und Geburtshilfe

Gülnaz Gönül-Aslan

Fachärztin für Frauenheilkunde und Geburtshilfe

Wiener Str. 26
10999 Berlin

Tel.: 030 / 6125516
Fax: 030 / 61284035

E-Mail: info@gyn-wienerstrasse.de

Schwangerschaftsbetreuung


Wenn Sie schwanger sind, sind Sie und Ihre Partnerin/ Ihr Partner herzlich Willkommen.

Sie erhalten von uns ausführliche Informationen über alles, was für Sie und Ihr heranwachsendes Kind wichtig ist.
Die Schwangerenvorsorge beinhaltet alle routinemäßigen Vorsorgeuntersuchungen gemäß den Mutterschaftsrichtlinien einschließlich Ultraschall und CTG. Es werden wichtige Screening- Tests wie z.B. auf Toxoplasmose, Streptokokken und Schwangerschaftsdiabetes (OGTT) angeboten.

Bei Schwangerschaftsbeschwerden setzen Sie sich bitte umgehend mit uns in Verbindung.
Situationen, die es erfordern, umgehend einen Arzt oder das Krankenhaus aufzusuchen :
Blutungen in jeder Phase der Schwangerschaft; Fruchtwasserabgang oder Regelmäßige Wehen

 


 

Information für Schwangere

Vielfältig und teilweise unübersichtlich ist das Angebot an Literatur zu Schwangerschaft, Geburt und Wochenbett. Zu ihrer Erleichterung haben wir aus unserer Erfahrung einige Informationen und Empfehlungen zusammengestellt.

 


Betreuung der Schwangerschaft

 

  • Nach Feststellung der Schwangerschaft Blutentnahme und Anlegen des Mutterpasses (bitte immer bei sich tragen).
  • Bis zur 30.Schwangerschaftswoche Vorsorge im Abstand von 4  Wochen, danach bis zum voraussichtlichen Entbindungstermin zweiwöchentlich.
  • Bei Überschreiten des Entbindungstermins Untersuchung jeden 2. Tag.
  • In der Regel Ultraschalluntersuchungen nach Mutterschutzrichtlinie, bei Bedarf auch mehr.

 


Empfehlungen

  • Naturbelassene Lebensmittel ( Obst, Gemüse, Vollkornprodukte)
  • ca. 2 l Flüssigkeit pro Tag ( Wasser, Tee) trinken
  • möglichst wenig Fleisch, kein rohes Fleisch ( Tartar, Steak, Mettwurst), keine Innereien, keine rohen Eier
  • möglichst wenig Zucker ( V.a. Weißzucker)
  • möglichst kein Alkohol und wenig Kaffee
  • Medikamente nur nach Absprache
  • nicht rauchen
  • jodiertes Speisesalz, 2 x wöchentlich Fisch

 


Empfehlungen bei typischen Schwangerschaftsbeschwerden

  • Übelkeit:  häufig kleine Mahlzeiten, erster Imbiss vor dem Aufstehen. Ingwerwurzeltee ( Esslöffelweise), Himbeerblättertee möglichst vor dem Aufstehen
  • Wadenkrämpfe:  Magnesium ( Bananen, Aprikosen, Himbeerblättertee),  Körperübungen,  Calcium;Milchprodukte)              
  • Verstopfung:  nüchtern warmes Wasser trinken,  Leinsamen mit Buttermilch, Passagesalz, eingelegtes Backobst, Vollkornprodukte
  • Hämorrhoiden (H), Varizen (V):  kneipsche Anwendungen  (H/V), Johanniskrautöl (H),  Schwedenkräuter (H),  Roßkastanienöl (V), Hamameliszubereitungen ggf. Stützstrumpfhose
  • Sodbrennen:  kleine Mahlzeiten, Heilerde nach dem Essen,  keine Süßigkeiten,  keine scharf gewürzten Speisen,  wenig Fett,  nach dem Essen nicht hinlegen,  Mandeln gut kauen
  • Rückenschmerzen:  Wärmeanwendung,  gezielte gymnastische Übungen, Yoga,  Rückenschwimmen,  ABC-Pflaster
  • Eisenmangel:   Brennesseltee (Saft),  Kräuterblutsaft,  Vitamin C fördert Eisenaufnahme,  Vollkornprodukte,  Keime
  • Schlafstörungen:  Orangenblütentee,  Baldrian,  Hopfen,  Melisse als Tee oder Badezusatz,  körperliche Bewegung

 


Empfehlungen zur Lebensführung


Besondere Veränderungen der Lebensführung sind in einer normalen Schwangerschaft nicht  notwendig. Dieses gilt für sportlichen Aktivitäten ebenso wie für Fahrradfahren, Wandern, Sauna etc.
Auch im Liebesleben sind keine Einschränkungen notwendig. Grundsätzlich zeigt Ihnen Ihr Körper die veränderten Grenzen und Möglichkeiten in der Schwangerschaft in deutlicher Sprache.
Auch erleben viele Frauen die Belange des Alltags mit größerer Empfindsamkeit. Die neue Lebenssituation lässt Sie Freude und Ängste häufig intensiver wahrnehmen.
Stimmungsschwankungen erfordern sowohl sich selbst gegenüber,  wie auch von Seiten der vertrauten Menschen Geduld und Gelassenheit.

 

Reisen in der Schwangerschaft


am Besten möglich zwischen der 16.-32. Schwangerschaftswoche, auch Flugreisen sind möglich. Einzelheiten individuell abklären.

 


Toxoplasmose


Toxoplasmose  –  Was ist das?


Die Toxoplasmose ist eine häufige Infektion:
Bei fast jedem 2. Erwachsenen lassen sich entsprechende Antikörper nachweisen als Zeichen einer durchgemachten Infektion.
Toxoplasmose ist eine Infektionskrankheit, die durch einen Parasiten (einzelliger Mikroorganismus) verursacht wird:  Toxoplasma gondii.
Hauptwirt dieses Parasiten ist die Katze. Infizierte und erkrankte Katzen scheiden Eier dieses Erregers mit dem Kot aus. Diese Eier sind sehr widerstandsfähig gegenüber Umwelteinflüssen und können durch Wind und Staub verteilt werden. Auf diesem Wege werden sie vom Menschen, aber auch Schlachttieren aufgenommen. Ist letzteres der Fall,  geschieht folgendes: Im Muskelgewebe des erkrankten Tieres bilden sich so genannte Toxoplasmosezysten.  Wird dieses befallene Fleisch vom Menschen roh verzehrt (z.B. als Mett) besteht die Gefahr einer Infektion.

Wie kann ich mich infizieren?

Die Infektion kann auf zwei Wegen erfolgen:

  • Aufnahme der Toxoplasmose-Eier aus dem Katzenkot, die mit Staub und Wind verbreitet worden sein können und enger Katzenkontakt (sowie Reinigung von Katzentoiletten u. ä.)
  • Über das zystenhaltige rohe bzw. nicht ausreichend gekochte oder gebratene Fleisch infizierter Schlachttiere (z.B. Mett, Tartar).


Wie macht sich eine Toxoplasmose-Infektion bemerkbar?

Es gibt keine typische Symptomatik, die sofort auf eine Toxoplasmose-Infektion schließen lässt!  In sehr vielen Fällen verläuft eine solche Infektion gänzlich unbemerkt,  in anderen Fällen kann es zu grippe-ähnlichen Beschwerden und Schwellungen der Lymphknoten kommen.
Die einzige Diagnosemöglichkeit ist eine Bestimmung der Antikörper im Blut.  Diese Blutuntersuchung ist bislang leider nicht Bestandteil der Mutterschaftsvorsorge, sie wird daher nicht von den gesetzlichen Kassen bei der Vorbeugung bezahlt ( sondern nur dann, wenn ein konkret begründeter Infektionsverdacht besteht).  Die Blutentnahme kann bei uns  als individuelle Gesundheitsleistung durchgeführt werden,  unser externes Labor lässt Ihnen eine Rechnung über den Postweg zukommen.

Toxoplasmose in der Schwangerschaft –

Was bedeutet das für mich und mein Kind?
Eine Erstinfektion mit Toxoplasmose  während der Schwangerschaft ist risikoreich:  In diesem Falle kann die Krankheit auf das Ungeborene übertragen werden,  somit besteht die Gefahr einer Fehlgeburt oder sogar einer schweren Schädigung, insbesondere des kindlichen Gehirns.

Gibt es Behandlungsmöglichkeiten?

Toxoplasmose ist ein eindringliches Beispiel dafür, wie wichtig vorgeburtliche Untersuchungen für das Wohl des Kindes sind. Dank medizinischer Forschung ist es heutzutage nämlich möglich, Toxoplasmose zu heilen:   Ergibt eine Blutprobe den Verdacht auf eine frische Infektion, wird unverzüglich die Behandlung mit einem Antibiotikum eingeleitet.  Ein großer Fortschritt, denn in früheren Zeiten war es nicht selten, dass Schwangerschaften wegen akuter Toxoplasmose abgebrochen  wurden.


Anämie


Besonders eisenhaltige Lebensmittel:
Datteln, Feigen, Heidelbeeren,  Himbeeren, Preiselbeeren ( auch aus der Dose),  Aprikosen ( auch getrocknet), Traubensaft; Artischocken, Rosenkohl, Schwarzwurzel, Zucchini, Sauerkraut, Erbsen, Linsen, Weiße Bohnen, Kichererbsen, Sojabohnen, Rote Beete, Petersilie; Vollkornprodukte, Fleisch, Lapacho - Tee;

Die Eisenaufnahme wird gefördert durch Vitamin C,  während sie durch Calcium, Tee und Kaffee gehemmt wird.

 


Besonders magnesiumhaltige Lebensmittel:

Mandel, Weizenkleie, Haferflocken, Bananen, Kakaopulver, Kohlrabi, Seezunge.

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