Frauenpraxis Schaffhausen / Schweiz

Dr. med. Stefanie Sturm

Fachärztin für Frauenheilkunde und Geburtshilfe
Reproduktionsmedizin

Dr. med. Claudia Eckenberg Fankhauser

Fachärztin für Frauenheilkunde und Geburtshilfe

Dr. med. Kathrin Volck

Fachärztin für Frauenheilkunde und Geburtshilfe

Stauffacherstrasse 36
8200 Schaffhausen - Schweiz

Tel.: +41 52 633 07 07
Fax: +41 52 633 07 05

E-Mail: frauenpraxis.schaffhausen@hin.ch
Homepage: www.sh-gyn.ch

 

 
FRAUENPRAXIS SCHAFFHAUSEN

Dr.med. Stefanie Sturm
Dr.med. Claudia Eckenberg Fankhauser         
Dr.med. Kathrin Volck 

Liebe Patientinnen und deren Angehörige

Gemäss den verordneten Massnahmen des Bundesrates vom 15.4.2020 zur Bekämpfung des Coronavirus (COVID-19) haben wir den Praxisbetrieb unter Einhaltung der entsprechenden Schutzmassnahmen und unter speziellem Schutz der Risikopatientinnen wieder aufgenommen

 In Ihrem und unserem Interesse möchten wir Sie aber auf folgende Rahmenbedingungen hinweisen:

  • Wir bitten Sie weiterhin alle ohne Begleitung zur Kontrolle zu kommen. Wir bedauern diesen Umstand sehr, bitten Sie aber, dies in Ihrem eigenen Interesse und jenem der Mitpatientinnen und unseren Mitarbeiterinnen zu beherzigen.
  • Seit 11.06.2020 darf die Schwangere- gemäss Empfehlung unserer Fachgesellschaft -vom Partner zur Schwangerschaftsultraschall-Untersuchung in der 12. und 22. Schwangerschaftswoche wieder  begleitet werden. Über Ausnahmefälle entscheidet die behandelnde Ärztin.
  • Bitte desinfizieren Sie sich beim Betreten und Verlassen des Gesundheitszentrums am Desinfektionsspender an der Säule links im Foyer Erdgeschoss sorgfältig die Hände.
  • Wir bitten Sie, bereits beim Betreten des Gesundheitszentrums Stauffacherstrasse GZS, eine Maske zu tragen. Sollten Sie keine Maske auf sich tragen, können Sie eine Maske zum Selbstkostenpreis von CHF 1.00 gegen Barbezahlung erwerben. Bitte melden Sie sich dann über die Gegensprechanlage am Hauseingang.
  • Wenn Sie Anzeichen einer Erkältung, Husten und/oder Fieber oder Verlust von Geruchs- oder Geschmackssinn haben, informieren Sie uns vorgängig per Mail oder Telefon.
  • Wenn Sie oder Angehörige, die in Ihrem Haushalt leben, sich aufgrund Contact tracing, einer Erkrankung oder durch Kontakt zu erkrankten Personen, in Quarantäne oder Selbstisolation befinden, informieren Sie uns vorgängig per Mail oder Telefon.
  • Gemäss den Empfehlungen der Schweizerischen Gesellschaft für Reproduktionsmedizin, SGRM ist die Wiederaufnahme der Therapien bei Kinderwunsch seit April 2020 wieder möglich, sollte aber aufgrund der noch limitierten wissenschaftlichen Datenlage nur in Rücksprache mit Ihnen beginnen.  Erstgesprächen als Paar oder Abklärungsuntersuchungen steht im Moment nichts im Wege.
  • Gerne versuchen wir Ihre Anliegen auch telefonisch oder per Mail zu lösen.
  • Bitte haben Sie Verständnis, dass wir neue Terminvergaben nach Dringlichkeiten organisieren müssen.

Wir treffen diese Massnahmen, um die Umsetzung der vom Bundesamt für Gesundheit geforderten Vorsichtsmassnahmen zu unterstützen, besonders gefährdete Personen zu schützen und die Ansteckungsrate mit dem Coronavirus weiterhin zu verzögern.

Es ist uns bewusst, dass wir Sie um grosses Verständnis bitten, glauben aber, dass dies in der aktuellen Situation unabdinglich ist. 

Halten Sie Sorge zu sich und Ihren Familien.

Herzlichst

 

Dr. med.  Stefanie Sturm                   Dr. med.  Claudia Eckenberg

Dr. med.  Kathrin Volck                   

 

Information für Schwangere in Zusammenhang mit COVID 19

Schwangere Frauen gelten auf der Liste des Bundesamtes für Gesundheit (BAG) neu ab 05.08.2020  im Sinne einer Vorsichtsmassnahme als besonders gefährdete Personen im Zusammenhang mit COVID-19.

Unsere schwangeren Patientinnen erhalten hierzu ein Informationsschreiben und eine Patientinneninformation der Schweizerischen Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe.

Bitte sorgen Sie privat und bei der Arbeit konsequent  für die entsprechenden  Schutzmassnahmen (Abstand einhalten; Schutzmaske tragen, um andere zu schützen; Händedesinfektion) und besprechen Sie alles rund um das Thema Erwerbstätigkeit mit Ihrem Arbeitgeber. Im Berufsumfeld ist Ihr Arbeitgeber verpflichtet, Ihre Sicherheit zu gewährleisten.

Impfempfehlungen COVID 19 Schwangerschaft, Stillen, Fertilität

Sehr geehrte Patientinnen,

als Gesundheitsfachpersonen legen wir unseren Patientinnen die Impfung gegen COVID 19 gemäss den Impfempfehlungen des BAG nahe.
Um Ihnen die Entscheidung zu erleichtern, verweisen wir noch auf die unten angefügten Empfehlungen des BAG hinsichtlich Impfung und Kinderwunsch oder Schwangerschaft.
Da gewisse Empfehlungen neuen wissenschaftlichen Erkenntnissen laufend angepasst werden müssen, werden wir Sie möglichst tagesaktuell über solche hier unterrichten.

Per 28.05.2021 hat das BAG (Bundesamt für Gesundheit) in Absprache mit der EKIF (Eidgenössische Kommission für Impf-Fragen) und der SGGG (Schweizerische Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe) die Impfung gegen COVID-19 im zweiten und dritten Drittel für alle Schwangeren freigegeben (nicht aber im ersten Drittel).
Es dürfen nun also schwangere Risikopatientinnen und impfwillige Schwangere geimpft werden.

Als Grundlage gilt die Datenlage einer Studie aus den USA: dort wurden über 200'000 Schwangere mit mRNA Impfstoffen geimpft ohne, dass es Hinweise auf unerwartete Nebenwirkungen für Mutter und Kind gab. Zudem wird eine weitere Studie mit 35'000 Schwangeren genannt, welche zum gleichen Ergebnis kommt.

Sollten Sie eine Impfung wünschen, bitten wir Sie, mit uns Kontakt aufzunehmen, denn es braucht eine ausführliche Beratung mit Nutzen-Risikoanalyse und eine separate Anmeldung durch die Frauenärztin oder die Kollegen*innen der Hausarzt-Medizin.Im Falle einer Impfung werden Sie neben einer Impfeinwilligung  gebeten, uns das Einverständnis zu erteilen, dass wir Ihre Daten anonymisiert in ein nationales Register eingeben dürfen, damit die Datenlage stetig verbessert werden kann.

Unabhängig von Ihrer Impfung bitten wir Ihren Partner, sich als Kontaktperson einer Risikoperson zu registrieren, damit Ihr Partner rasch zur Impfung aufgeboten werden könnte.

Bei Fragen zögern Sie bitte nicht, uns zu kontaktieren.

 

Dr. med. S. Sturm, Dr. med. C. Eckenberg, Dr. med. K. Volck

 

 

Hat die COVID 19 Impfung Einfluss auf die Fruchtbarkeit?

Aktuell gibt es keine Anzeichen dafür, dass die Covid-19-Impfung Einfluss auf die Fruchtbarkeit hat.
Es gibt Ähnlichkeiten in den mRNA-Bauplänen für das Spike Protein des Coronavirus und eines für die Entwicklung der Plazenta relevantes, Protein (Syncytin 1). Basierend auf dieser Grundlage wurde in den Medien über die Möglichkeit spekuliert, ob sich die Immunantwort auf das Spike Protein auch negativ auf das Syncytin 1 und somit auf die Fruchtbarkeit auswirken könnte.
Die Ähnlichkeit im Bauplan hat jedoch nach aktuellen Erkenntnissen keine Bedeutung, da es sich nur um einen kurzen, ähnlichen Abschnitt der mRNA-Sequenz handelt.
So wurden auch während der aktuellen Sars-CoV-2 Pandemie keine negativen Auswirkungen auf die Fruchtbarkeit bei Patientinnen mit Covid-19 bekannt. Weiter wurden in Tierexperimenten, die im Rahmen der Impfstoffstudien durchgeführt wurden, keine impfstoffbedingten Wirkungen auf die weibliche Fruchtbarkeit festgestellt.

 

Welche Erkenntnisse gibt es über die COVID 19-Impfung während der Schwangerschaft? Stand 28.5.2021

Die Impfung in der Schwangerschaft wird nicht generell empfohlen, solange keine ausreichenden Studiendaten insbesondere zur Sicherheit von Mutter und Kind vorliegen. Tierexperimentelle Studien mitmRNA-Impfstoffen sowie prospektiv erhobene Registerdaten weisen nicht auf direkte oder indirekte schädliche Wirkungen in Bezug auf embryonale/fötale Entwicklung, Schwangerschaft und Geburtoder postnatale kindliche Entwicklung hin 
Die COVID-19 Impfung kann aufgrund der Einschätzung verschiedener internationaler Expertengruppen und der ersten nun verfügbaren Daten zur Impfung in der Schwangerschaft allen impfwilligenschwangeren Frauen ermöglicht werden.
Die Impfung mit einem mRNA-Impfstoff ist empfohlen für schwangere Frauen ab dem 2. Trimester mit chronischen Krankheiten, wie sie für besonders gefährdete Personen für Covid-19 definiert sind (siehe Kategorien besonders gefährdete Personen) sowie schwangere Frauen mit einem erhöhten Expositionsrisiko für eine Covid-19 Erkrankung (beispielsweise Gesundheitspersonal). Zudem besteht für alle schwangeren Frauen die Möglichkeit, sich impfen zu lassen.
Voraussetzung für eine Impfung sind eine sorgfältige Nutzen-Risiko-Abwägung, eine ärztliche Aufklärung (Frauenarzt/-ärztin, resp. Hausarzt/-ärztin) sowie die schriftliche Einwilligung der schwangeren Frau (einschliesslich ärztliches Attest). Die Impfung sollte nicht im ersten Trimester erfolgen.

 

Was geschieht, wenn eine Frau während der Impfung unwissentlich schwanger ist?

Wenn eine Impfung während einer bisher nicht bekannten Schwangerschaft stattfindet, ist dies kein Grund für einen Schwangerschaftsabbruch. Aktuell stehen wenige Daten zur Impfung bei schwangeren Frauen zur Verfügung. Zum aktuellen Zeitpunkt gibt es jedoch keine Hinweise dafür, dass es spezifische Probleme bei der Impfung von schwangeren Frauen geben sollte.
Es ist jedoch sinnvoll, vor einer Impfung abzuklären, ob eine Schwangerschaft bestehen könnte. Ebenfalls sollte vor einem Schwangerschaftswunsch ein Arztbesuch stattfinden, um generell den aktuellen Stand notwendiger Impfungen abzuklären.

 

Wie lange sollte man mit einer Schwangerschaft nach einer COVID 19 Impfung warten?

Nach einer Impfung sollte ein 3-4 wöchiger  Abstand für eine Schwangerschaft eingehalten werden.

 

Wie kann sich die Mutter nach der Geburt und in der Stillzeit impfen lassen?

Nach heutigem Wissensstand kann man sich sofort nach der Geburt impfen lassen. Ein Risiko für den gestillten Säugling ist aufgrund der Impfung der Mutter unwahrscheinlich.
Es gibt noch keine Untersuchungsdaten über allfällige Nebenwirkungen von mRNA-Impfstoffen für Säuglinge von stillenden Müttern.
Gemäss BAG ist es unwahrscheinlich, dass eine Impfung der Mutter während der Stillzeit ein Risiko für den Säugling darstellt. Erste Daten zeigen, dass Frauen mit Impfschutz die Antikörper über die Muttermilch weitergeben und damit auch das Kind indirekt schützen. Es muss eine sorgfältige Risikoabwägung stattfinden und die stillenden Frauen müssen über die fehlende Datenlage informiert werden. Diese Frauen können sich über das normale Anmelde-Tool registrieren. In diesem Fall werden die Frauen vorgängig im Impfzentrum informiert und eine Einverständniserklärung unterschreiben.

 

Quelle: Bundesamt für Gesundheit/COVID 19 Impfung/Schwangerschaft, Stillen Fertilität, 21.01.2021, ergänzt 28.5.21

Arbeitszeiten Dr. Stefanie Sturm

Montag 08:00- 12:00 und 13:00 -15:30 Uhr
Dienstag 08:00- 12:00 und 13:00 -17:30 Uhr
Mittwoch nach Vereinbarung
Donnerstag 08:00-12:00 und 13:00-15:00 Uhr

und nach Vereinbarung

Arbeitszeiten Dr. Claudia Eckenberg Fankhauser

Montag 08:00- 12:00 und 13:00 -16:30 Uhr
Dienstag 08:00- 12:00 und 13:00 -17:30 Uhr
Mittwoch 08:00- 12:00 Uhr
Donnerstag 08:00-12:00 Uhr
und nach Vereinbarung

Arbeitszeiten Dr. Kathrin Volck

Dienstag 08:00- 13:00
Mittwoch 08:00- 12:00 und 13:00- 17:00

und nach Vereinbarung

Andrologielabor, Frau Brigitte Greutmann

Freitag nach Vereinbarung ab 07:00 Uhr

Telefonsprechzeiten während der Praxisöffnungszeiten. In medizinischen Notfällen ausserhalb unserer Sprechzeiten wenden Sie sich bitte an das Kantonsspital Schaffhausen 052 634 34 34

Montag 08:30- 11:30 Uhr und 14:00-16:00 Uhr
Dienstag 08:30- 11:30 Uhr und 14:00-16:00 Uhr
Mittwoch 08:30- 11:30 Uhr und 14:00-16:00 Uhr
Donnerstag 08:30- 11:30 Uhr und 13:00-15:00 Uhr
Freitag 08:30- 11:30 Uhr

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