Frauenärztinnen Frankfurt - Praxisgemeinschaft am Goetheplatz
Dr. med. Angela Schubert
Fachärztin für Frauenheilkunde und Geburtshilfe
Dr. med. Ljubunka Andrejevic-Kubatlija
Fachärztin für Frauenheilkunde und Geburtshilfe
Natalie Mann-Borchert
Fachärztin für Frauenheilkunde und Geburtshilfe
Maria Tocü
Fachärztin für Frauenheilkunde und Geburtshilfe
Dr. med. Sabine Vescia
Fachärztin für Frauenheilkunde und Geburtshilfe
Dr. med. Henryk A. Borowicz
Facharzt für Frauenheilkunde und Geburtshilfe
Kaiserstr. 5
60311 Frankfurt
Tel.: 069 - 913 30 60
Fax: (069) 91 33 06 3
E-Mail: praxis@goetheplatzgyn.de
Homepage:
www.goetheplatzgyn.de
Dopplersonographie
Doppler-Sonographie (26 - 38 SSW)
Der Doppler-Ultraschall beruht auf einem besonderen physikalischen Effekt und stellt den Blutfluss in den kindlichen und einem Teil der mütterlichen Gefäße farbig und akustisch dar. Er wird vor allem in der Spätschwangerschaft (26 - 38 SSW) angewandt und birgt kein Risiko für die Schwangere und ihr Ungeborenes. Auf diese Weise lässt sich z.B. der Versorgungszustand des Kindes beurteilen.
Eine Doppler-Untersuchung ist begründet, bei
1. Verdacht auf vermindertes Wachstum oder
2. Wachstumsstillstand des Kindes
3. verminderter Fruchtwassermenge
4. Auffälligkeiten der fetalen Herzfrequenz
5. Verdacht auf Herzfehler/Herzerkrankungen
6. Verdacht auf kindliche Fehlbildung oder Erkrankung
7. Blutgruppenunverträglichkeit
8. schwangerschaftsbedingte Erkrankung der Mutter (z.B. Bluthochdruck, Präeklampsie (sog. Schwangerschaftsvergiftung), Diabetes mellitus, Nierenerkrankung)
9. bestimmten Infektionen (z.B. Ringelröteln)
10. Früh- oder Mangelgeburt in einer vorangegangenen
11. Schwangerschaft
12. Mehrlingsschwangerschaften
Die Doppler-Untersuchung kann einerseits zur Beruhigung der Schwangeren beitragen, wenn sich ein ausgesprochener Verdacht nicht bestätigt. Zum Beispiel wenn ein Kind für das Schwangerschaftsalter zu klein ist und sich die Versorgung des Kindes dennoch als gut darstellt.
Andererseits lässt Sie uns frühzeitig Situationen erkennen, in denen Handlungsbedarf besteht. Dabei kann eine intensive vorgeburtliche Betreuung oder in Einzelfällen eine vorzeitige Entbindung notwendig werden.
Fruchtwasseruntersuchung-Amniozentese
Die Fruchtwasseruntersuchung (Amniozentese) ist eine Methode der Untersuchung des ungeborenen Kindes (Pränataldiagnostik).
Mit der Fruchtwasseruntersuchung (Amniozentese) können schon in den frühen Schwangerschaftswochen bestimmte Erkrankungen oder Fehlbildungen des Fötus diagnostiziert werden.
Sowohl die Plazenta-Untersuchung (Chorionzottenbiopsie), als auch die Fruchtwasseruntersuchung (Amniozentese) bieten keine 100-prozentige Sicherheit. Die Ergebnisse der Chromosomenuntersuchung zeigen eine 99 prozentige Sicherheit. Bei der Diagnostik von Neuralrohrdefekten kann eine Genauigkeit von etwa 90 Prozent erreicht werden.
Eine örtliche Betäubung oder Schmerzmittel sind bei der Fruchtwasseruntersuchung (Amniozentese) in der Regel nicht nötig, da der Schmerz bei der Fruchtwasser-Entnahme ungefähr dem einer Blutabnahme entspricht.
Bei der Amniozentese ermittelt der Arzt mit einer Ultraschall-Untersuchung (Sonographie) die genaue Lage des Kindes in der Gebärmutter und damit eine geeignete Einstichstelle zur Fruchtwasser-Entnahme.
An der ausgewählten Stelle führt er unter permanenter Ultraschallkontrolle eine dünne Nadel in die Bauchdecke und weiter in die Fruchtblase ein. Aus der Fruchtblase saugt der Arzt dann etwa 20 Milliliter Flüssigkeit ab.
Die Fruchtwasserprobe wird anschließend in einem Labor untersucht. Dort werden die Zellen, die sich in der Probe befinden, weiter gezüchtet und vermehrt. Diese Zellen sind abgestoßene Zellen der Haut, des Magen-Darm-Trakts und der Nieren des Kindes. Die Ergebnisse bei den Fruchtwasseruntersuchungen liegen heute in besonders dringenden Fällen bereits nach ca. 24 - 48 Stunden vor, sonst in 10 - 14 Tagen.
Nach dem Eingriff sollte sich die Patientin einen Tag lang schonen.
Tastuntersuchung und der Papierstreifentest
(Hämoccult - Test, Okkultblut-Test)
Ab dem 45. Lebensjahr wird eine sog. „digital - rektale Untersuchung" durchgeführt. Hierbei tastet der Arzt mit dem Finger den Enddarm aus, um (knotige) Veränderungen der Darmschleimhaut oder auch Blut zu entdecken. Zusätzlich ab dem 50. Lebensjahr wird der Stuhl mit den 3 „Stuhlbriefchen", dem Hämoccult - Test, auf verborgenes Blut hin untersucht. Dabei wird der Stuhl auf ein Filterpapier aufgetragen und dann durch eine chemische Reaktion die Farbbildung registriert. Leider ist dieser Test wenig zuverlässig. Er kann manchmal Blutspuren anzeigen, obwohl gar kein Blut in Ihrem Stuhl vorhanden ist! Dies kann zum Beispiel passieren nach dem Verzehr von bestimmten Nahrungsmitteln (z. B. bestimmte Fleischsorten, Vitamin C haltiges Obst und Gemüse, u.a.), oder nach der Einnahme von bestimmten Medikamenten (z. B. eisenhaltige Tabletten).
Darmspiegelung
(Koloskopie)
Seit Oktober 2002 bieten die Krankenkassen für Frauen und Männer ab dem 55. Lebensjahr, im Falle einer familiären Krebsbelastung auch früher, die Möglichkeit der kostenlosen Darmspiegelung. Diese Methode ist noch genauer und noch zuverlässiger als die oben aufgeführten Stuhlbluttests. Auch wenn Ihr Test auf Blut im Stuhl negativ ist, wenn also bei Ihnen kein Blut im Stuhl nachgewiesen wurde, ist dies kein sicherer Beweis, dass kein Darmkrebs vorliegt.
Denn: Ein Tumor kann, muss aber nicht immer bluten. Oft verhält es sich auch so, dass ein Tumor nicht im Frühstadium blutet, sondern erst im fortgeschrittenen Zustand zu bluten beginnt.
Bei der Darmspiegelung wird der gesamte Dickdarm mit einer Kamera vollständig nach Veränderungen abgesucht. Dabei können sehr frühe Vorstufen des Dickdarmkrebses, die sog. Polypen, entdeckt und gezielt entfernt werden. Hier kann dann kein Krebs mehr entstehen.
Bis aus einem Polypen Krebs entsteht, dauert es mindestens 5-10 Jahre. Bis zum Wachstum von Dickdarmkrebs und dem Auftreten von Beschwerden können nochmals bis zu 10 Jahren vergehen. Darum reicht auch eine Darmspiegelung alle 10 Jahre aus, um eine mögliche Krebsentwicklung rechtzeitig zu erkennen.
Wenn Sie mehr zur Darmspiegelung wissen möchten, fragen Sie Ihre Ärztin oder Ihren Arzt.
In der ambulanten Tagesklinik besteht die Möglichkeit (auch Samstags), von erfahrenen Koloskopeuren diese durchführen zu lassen.
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