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Gebärmutterkörperkrebs

Was ist Gebärmutterkörperkrebs?


Frau mit GebärmutterkörperkrebsGebärmutterkörperkrebs, auch Gebärmutterkrebs, Korpuskarzinom oder Endometriumkarzinom genannt, ist die häufigste bösartige Erkrankung der weiblichen Geschlechtsorgane und die vierthäufigste, nur bei Frauen auftretende Krebserkrankung. In Deutschland gibt es ungefähr 10.000 Neuerkrankungen pro Jahr.

Neuerkrankungen treten in drei von vier Fällen nach den Wechseljahren, meist in einem Alter zwischen 60 bis 80 Jahren auf. Mit zunehmendem Alter steigt das Risiko, an Gebärmutterkörperkrebs zu erkranken.

Gebärmutterkörperkrebs geht von der Schleimhaut des Gebärmutterkörpers (Corpus uteri) aus. Ist dagegen der Gebärmutterhals betroffen, spricht man von Gebärmutterhalskrebs bzw. Zervixkarzinom.

Erste Krankheitszeichen sind Blutungsstörungen; nach den Wechseljahren ist jede Blutung verdächtig und muss beim Frauenarzt abgeklärt werden.

Gebärmutterkörperkrebs hat eine relativ gute Prognose, solange er rechtzeitig erkannt wird.

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