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08.05.2009 Tipps zum Reisen in der SchwangerschaftDas ist ein Urlaub unter Umständen. Welcher Zeitraum ist am besten geeignet, welche Reiseziele und Verkehrsmittel bieten sich an und was sollte unbedingt bedacht werden? Geeignete Ziele und ein günstiger Zeitpunkt
Wandern oder Schwimmen - das ist hier die Frage
Allgemein gilt: Reiseziele in Europa bieten sich bevorzugt für Schwangere an, da weder ein Jetlag oder krasse Klimaveränderungen noch lange Anreisen bewältigt werden müssen. Welches Verkehrsmittel soll es sein?1. Die Bahn: Wenn das Reiseziel nicht weit gesteckt ist, empfiehlt sich für Schwangere die Bahn, denn ihre Vorteile liegen auf der Hand. Bahnreisen bieten gute Bewegungsmöglichkeiten und eine geringe Unfallgefahr sowie Snacks und Getränke im Speisewagen und die Toilette ist ohne Mühe zu erreichen. Der Gepäckservice der Deutschen Bahn von Haus zu Haus erleichtert das Reisen in Deutschland und im umliegenden Ausland. Ebenso können Fahrräder, Langlaufski oder eine Golftasche vor Antritt der Reise aufgegeben werden. 2. Das Auto: Wer gern Auto fährt und sich nicht von Staus und hohem Verkehrsaufkommen gestresst fühlt, genießt die Autoreise. Voraussetzung ist jedoch das richtige Anschnallen: Der Dreipunktgurt sollte über der Brust und unterhalb des Bauches nicht zu locker entlanglaufen. Wer nicht selber fährt, kann es sich auf dem Rücksitz bequem machen. Wichtig ist im Abstand von 2 Stunden Pausen mit der Gelegenheit zur Bewegung einzulegen und reichlich zu trinken. Schwangere bekommen leichter eine Blasenentzündung. Daher beugen reichlich Flüssigkeit und regelmäßiges Wasserlassen vor. Außerdem sind zur Vorbeugung von Blutstauungen während der Autofahrt Kompressionsstrümpfe zu empfehlen. 3. Das Flugzeug: Bei einem entfernten Reiseziel kommt das Flugzeug in Frage. Immer wieder wird bei Langstreckenflügen vor der Gefahr von Thrombosen gewarnt, die durch Blutstau bei langem Sitzen mit angewinkelten Beinen entstehen können. Es gibt jedoch keinen triftigen Grund, einer gesunden Schwangeren von einem Flug abzuraten, wenn sie regelmäßig auf dem Gang auf und ab geht, reichlich trinkt (Wasser und Tee) und Kompressionsstrümpfe trägt. Übrigens: In den letzten vier Wochen vor dem errechneten Geburtstermin sollten Schwangere am Boden bleiben, zumal sie in der Regel höchstens mit einem ärztlichen Attest und/oder in ärztlicher Begleitung befördert werden, weil man eine Geburt an Bord befürchtet. Besteht Flugangst, liegen Herz-Kreislaufprobleme oder eine Mehrlingsschwangerschaft vor, ist es ratsam, auf Flugreisen zu verzichten, um gesundheitlichen Problemen für Mutter und Kinder wie frühzeitige Wehen oder einer Blutung aus dem Wege zu gehen. Vorsicht ist die Mutter der PorzellankisteWichtig ist der Vorsatz, nichts am Urlaubsort zu übertreiben und jede Aktion gemütlich anzugehen. So sind Motorrad-Touren über Holperpisten ebenso tabu wie ausgedehnte Sonnenbäder. In der Schwangerschaft ist die Haut außergewöhnlich empfindlich und bildet daher oft unschöne Pigmenteinlagerungen. Wer sich in der Mittagszeit in den Schatten zurückzieht, tut sich und dem Ungeborenen den besten Dienst. Die Ärztinnen und Ärzte des Berufsverbandes der Frauenärzte stehen Ihnen im Vorfeld des Urlaubs mit Rat und Tat zur Seite und geben Ihnen Auskunft, ob Sie für den geplanten Urlaubsort fit genug sind und eventuelle Impfungen, die bereits vor der Schwangerschaft ausgeführt wurden, ausreichen, denn diese dürfen in der Schwangerschaft von wenigen Ausnahmen abgesehen nicht vorgenommen werden. Quelle: BVF (von Maria-E. Lange-Ernst) Weitere Meldungen zum Thema:
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Allgemein gilt: Verläuft die
Wen es zum Wandern in die Berge zieht, sollte unbedingt bedenken, dass ab 2000 ü.d.M. die Luft sauerstoffärmer wird. Durch die Belastung des Bauches beim Bergwandern geht einer werdenden Mutter leichter die Puste aus und die Sauerstoffversorgung des Kindes kann hierdurch reduziert werden. Außerdem dürfen Schwangere, die zu Schwindel neigen, wegen der Risiken abzurutschen oder zu stürzen keinesfalls klettern. Für Schwangere eignet sich besonders ein Urlaub am Wasser, da entspanntes Schwimmen zu den „Wohlfühlsportarten" für Mutter und Baby gehört. Vom Tauchen ist abzuraten, aber das Erlebnis des Schnorchelns können sich gesunde Schwangere nach Absprache mit ihrem Frauenarzt durchaus zumuten.

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