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05.07.2011

Antibiotika können Wirkung der Anti-Baby-Pille herabsetzen

Bei der Einnahme von Antibiotika kann es möglicherweise zu einer Wirkungsabschwächung der empfängnisverhütenden Pille kommen. „Bei gleichzeitiger Anwendung der Anti-Baby-Pille und bestimmter Antibiotika kann die Zuverlässigkeit der Empfängnisverhütung beeinträchtigt werden. Vorsicht ist geboten bei Penicillinen, Tetracyclinen sowie Cephalosporinen und Chloramphenicol", erläutert Dr. Christian Albring, Präsident des Berufsverbandes der Frauenärzte (BVF). „Bei einer Antibiotika-Therapie sollte daher bis zur nächsten Regelblutung sicherheitshalber zusätzlich mit Kondomen verhütet werden, um eine ungewollte Schwangerschaft zu verhindern." Neben einer herabgesetzten Empfängnisverhütung können auch Zwischen- oder Abbruchblutungen auftreten, die auf die Arzneimittel-Interaktion hindeuten.

Die Wirksamkeit von hormonellen Verhütungsmitteln, die geschluckt werden (orale Kontrazeptiva), kann darüber hinaus auch durch andere Medikamente herabgesetzt werden. Hierunter fallen Arzneimittel, die einen gesteigerten Abbau der Wirkstoffe hervorrufen, wie beispielsweise bestimmte Antiepileptika, Antimykotika oder Antimalariamittel. „Frauen, die Antibiotika oder andere Medikament verschrieben bekommen und sich hinsichtlich einer wirkungsvollen Empfängnisverhütung durch die Pille unsicher sind, sollten dazu ihren Frauenarzt befragen", fügt Dr. Albring hinzu.


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