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18.02.2011 Chlamydien-Problematik – DGGG empfiehlt Ausbau des bestehenden Screenings Etwa 100.000 Frauen in Deutschland sind unfruchtbar, weil sie beim Geschlechtsverkehr mit Chlamydien angesteckt wurden. Denn die Infektion mit Chlamydien verursacht meist keine spürbaren Symptome, kann aber bei der Frau dazu führen, dass die Eileiter sich entzünden und vernarben. Das Ergebnis ist Unfruchtbarkeit und ein hohes Risiko für Eileiter-Schwangerschaften. Ein Früherkennungs-Programm, das eine rechtzeitige Behandlung ermöglicht und die weitere Ausbreitung der Infektionen verhindern könnte, ist vom Gesetzgeber längst vorgesehen. Aber es ist bis heute kein praktikabler Weg gefunden worden, dieses Screening flächendeckend umzusetzen. Die Deutsche Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe empfiehlt, dass die Hindernisse auf dem Weg zu einem wirkungsvollen Chlamydien-Screening möglichst schnell beseitigt werden. Dazu gehören folgende Punkte:
Die ausführliche Stellungnahme der DGGG ist auf der Homepage der Fachgesellschaft publiziert. http://www.dggg.de/publikationen/stellungnahmen/ Ihre Gesprächspartner: Prof. Dr. med. Klaus Friese, Präsident der Deutschen Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe, Direktor der Klinik und Poliklinik für Frauenheilkunde und Geburtshilfe, Ludwig-Maximilian-Universität München, Campus Innenstadt und Großhadern, Maistr. 11, 80337 München. Tel. 089-5160-4100. Dr. med. Gisela Gille, Ärztliche Gesellschaft zur Gesundheitsförderung der Frau e.V., Drögenkamp 1, 21335 Lüneburg, E-Mail: gille@aeggf.de. Pressestelle der DGGG: Susanna Kramarz, Oldenburgallee 60, 14052 Berlin. Tel. 030-30812311. E-Mail presse-1@dggg.de . Weitere Meldungen zum Thema:
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