Syphilis

Die Syphilis trat in Europa zum ersten Mal um 1495 in Neapel auf. Es ist bis heute umstritten, ob die Erkrankung durch die Schiffsbesatzungen des Christoph Kolumbus aus der Neuen Welt eingeschleppt wurden oder ob ein bereits vorhandener Erreger plötzlich aggressiv wurde. Die Krankheit breitete sich rasch in Europa aus und wurde durch portugiesische Seefahrer nach Indien, Japan und China verschleppt. Da das Immunsystem der Bevölkerung auf die neuen Krankheitserreger nicht vorbereitet war, verlief die Syphilis zunächst sehr aggressiv. Im Laufe der Jahrhunderte nahm sie zunehmend mildere Formen an. Seit 1907 stand mit Salvarsan ein Medikament zur Behandlung der Syphilis zur Verfügung, aber erst die Entdeckung des Penicillins 1943 führte zu einem starken Rückgang nach dem 2. Weltkrieg.

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Autor/Autoren: äin-red

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