Polymerasekettenreaktion (PCR) und pp65-Test

Die Polymerasekettenreaktion ist ein molekularbiologisches Verfahren, um Stücke der Erbsubstanz DNA oder RNA gezielt zu vervielfältigen. Diese Methode wird unter anderem angewendet, um die Erbinformation von Krankheitserregern, und damit eine Ansteckung mit diesen Erregern, nachzuweisen. Die PCR dient dem Nachweis bestimmter DNA- oder RNA-Sequenzen, also Erbgutinformationen der Viren. Bei einer quantitativen PCR wird zusätzlich zum Vorhandensein deren Menge festgestellt. Quantitative Verlaufskontrollen sind wichtig, um nach einer Organtransplantation die Abstoßung des Organs durch eine Infektion zu verhindern. Darüber hinaus kann der Erfolg einer Therapie nachvollzogen werden. Bei einem pp65-Test wird das für das Cytomegalovirus spezifische Antigen pp65 mit einem Farbstoffmolekül unter dem Mikroskop sichtbar gemacht und auf diese Weise in den isolierten weißen Blutkörpern nachgewiesen.

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Autor/Autoren: äin-red

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