Östrogen

Östrogene sind die wichtigsten Geschlechtshormone der Frau. Sie werden hauptsächlich in den Eierstöcken hergestellt, geringe Mengen auch in der Nebennierenrinde und im Unterhautfettgewebe. Sie sind so genannte Steroidhormone, deren Herstellung durch den Umbau von Cholesterin ausgeht. Transportiert werden die Östrogene im Blut, indem sie sich an bestimmte Eiweißstoffe heften. Das wirksamste Östrogen ist das Östradiol. Östron ist das zweitstärkste Östrogen, während Östriol nur wenig wirksam ist. Der Abbau der Steroidhormone findet in der Leber statt, indem sie z. B. stufenweise in immer weniger wirksame Substanzen überführt werden. Im Blut zirkulieren normalerweise, abhängig von der Zyklusphase, 10 bis 320 Pikogramm Östradiol pro Milliliter und 50 bis 80 Pikogramm Östron pro Milliliter.

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Autor/Autoren: äin-red

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