Biopsie der Brust

Unter einer Biopsie versteht man die Entnahme einer Gewebeprobe, z.B. aus der Brust, mittels verschiedener Techniken bzw. Instrumente. Das entnommene Gewebe wird dann im Labor mit verschiedenen Methoden weiter aufbereitet, um Zellen oder bestimmte Strukturen unter dem Mikroskop besser erkennbar zu machen. Dazu werden die Proben mit speziellen Verfahren angefärbt oder markiert. Wird ein ganzes, in hauchdünne Scheiben geschnittenes Gewebestück unter dem Mikroskop untersucht, spricht man voneiner histologischen Untersuchung, bei einzelnen Zellen von einer zytologischen Untersuchung. Nur die Untersuchung der bei der Biopsie entnommenen Gewebeprobe kann endgültig Klarheit darüber geben, ob ein Tumor gut- oder bösartig ist. Dies bedeutet, dass bei jeder Auffälligkeit der Brust, die nicht mit nahezu 100%iger Sicherheit gutartig ist, eine Gewebeprobe eines verdächtigen Bezirks der Brust, evtl. auch der angrenzenden Haut, entnommen wird. Für eine Biopsie ist heutzutage weder eine Vollnarkose nötig, noch ein großer Schnitt, der mit einer Naht verschlossen werden muss. Durch gleichzeitige Ultraschalluntersuchung, Mammographie oder Kernspintomographie ist es möglich, Gewebe genau unter Sicht aus dem verdächtigen Bezirk der Brust zu entnehmen – sogar aus Veränderungen der Brust, die nicht zu tasten sind. Diese minimal-invasiven Biopsie-Techniken sind sehr gut ambulant innerhalb weniger Minuten bis zu einer halben Stunde durchführbar.

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Autor/Autoren: äin-red

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