Vulvakrebs: Risikofaktoren

Für die Bildung eines Vulvakarzinoms sind folgende Risikofaktoren bekannt:

Bei jungen Frauen, welche die Diagnose Vulvakarzinom erhalten, sind tendenziell häufiger humane Papillomviren nachweisbar und es können zusätzlich HPV-bedingte Karzinome an Gebärmutterhals oder After auftreten. Bei älteren Patientinnen ist der Vulvakrebs dagegen eher nicht durch HPV bedingt.

Chronisch entzündliche Hauterkrankungen wie die Weißschwielen-(Leukoplakien) oder Weißfleckenkrankheit (Lichen sclerosus et atrophicus), die mit einer Verhornung und Austrocknung der Vulvahaut einhergehen und starken Juckreiz verursachen, sind bei einem Teil der Frauen mit Karzinome anzutreffen. Sie gelten per se nicht als Krebsvorstufe, fördern aber die Entstehung von Krebsvorstufen. Das Risiko an einem Vulvakrebs zu erkranken, wenn eine lichenbefallene, unbehandelte Haut über längere Zeit schon besteht, liegt bei ca. 5%.

Quellen

Autor/Autoren: Hampl / äin-red

Fachliche Unterstützung: Prof. Dr. Monika Hampl

Letzte Bearbeitung: 11.07.2018

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