Ringelröteln in der Schwangerschaft: Therapie & Prävention

Spezifische Medikamente gegen Parvovirus B19 stehen nicht zur Verfügung. Bei schwerer Erkrankung des ungeborenen Kindes (Anämie, Hydrops fetalis) besteht die Möglichkeit einer intrauterinen Bluttransfusion.

Vorbeugung

Es gibt keinen Impfstoff gegen Parvovirus B19. Schwangere, die noch nie Ringelröteln durchgemacht haben, sind nicht immun. Sie können sich nur schlecht vor einer Ansteckung schützen, da Personen mit Ringelröteln bereits 1 bis 2 Wochen vor dem Auftreten von Symptomen ansteckend sind. Häufig haben Infizierte auch keine Krankheitszeichen.

In Berufen mit erhöhtem Ansteckungsrisiko (z. B. im Kindergarten) wird in den meisten Bundesländern empfohlen, angestellte Schwangere ohne Schutz vor Ringelröteln bis zur 20. Schwangerschaftswoche freizustellen.

Quellen

Autor/Autoren: Enders / äin-red

Fachliche Unterstützung: Prof. Dr. Gisela Enders / Priv.-Doz. Martin Enders

Letzte Bearbeitung: 12.07.2018

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