Prämenstruelles Syndrom (PMS) & Prämenstruelle dysphorische Störung (PMDS): Diagnostik & Abgrenzung

Junge Frau mit Regelschmerzen liegt auf dem Sofa
Um zu klären, ob es sich um ein prämenstruelles Syndrom (PMS) handelt, fragen Ärztinnen und Ärzte zunächst nach den Symptomen und danach, wann sie auftreten.

Bei der großen Vielfalt an Symptomen verwundert es nicht, dass das PMS bei vielen Frauen erst spät erkannt wird. Ähnliche Beschwerden wie beim PMS können schließlich auch bei Depressionen, mit Beginn der Wechseljahre oder bei Erkrankungen der Schilddrüse auftreten.

Die Abgrenzung gelingt entsprechend nur durch eine ausführliche Anamnese und körperliche Untersuchung, meist sind Laboruntersuchungen erforderlich. So zeigen sich während der Beschwerden erhöhte Entzündungswerte im Blut, auch eine Hormonanalyse kann hilfreich sein.

Eine wertvolle Hilfe für Arzt und Patientin ist in diesem Zusammenhang ein Regelkalender: In diesem wird über einen gewissen Zeitraum hinweg vermerkt, wann sich die Beschwerden einstellen, was sie verstärkt und was sie bessert. Daraus lässt sich entnehmen, welche Tage jeweils die kritischen sind. Zudem kann so die Behandlung besser abgestimmt und der Alltag, soweit möglich, auf die Krisentage eingestellt werden.

Quellen


Autor/Autoren: äin-red

Fachliche Unterstützung: Dr. Anne Schenck

Letzte Bearbeitung: 12.06.2018

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