Myome: Symptome

Myome können starke, langanhaltende Monatsblutungen oder Zwischenblutungen hervorufen aber auch chronische Unterbauchschmerzen.

Myome können sich, je nach Lage, Anzahl und Größe, durch eine Vielzahl möglicher Symptome bemerkbar machen. Hinweise auf ein Myom können starke, langanhaltende Monatsblutungen oder Zwischenblutungen sein. Diese Blutungen können mit wehenartigen Schmerzen einhergehen. Mit zunehmender Blutungsstärke können sich vermehrt Gerinnsel bilden. Die Ausscheidung dieser Gerinnsel kann von starken Krämpfen begleitet werden.

Seltener verspüren Myom-Patientinnen einen verstärkten Harndrang oder leiden unter Verstopfung. Diese Symptome entstehen, wenn ein Myom einen Druck auf andere Organe wie Blase, Harnwege oder Darm ausübt und ihnen den Raum für die Wahrnehmung ihrer Funktionen nimmt. Mit zunehmender Größe können Myome auch auf Nervenenden drücken, wodurch Rücken-, Seiten-, Nieren-, Ischias- oder Beinschmerzen verursacht werden. Bei 15 von 100 Frauen, die unter chronischen Schmerzen im Unterbauch litten, war im Rahmen einer Online-Befragung ein Myom bekannt. Auch ein Fremdkörper- oder Schweregefühl kann auftreten, das sich bei körperlicher Betätigung, beim Vorbeugen oder während des Geschlechtsverkehrs verstärken kann.

Viele dieser Symptome treten zyklisch auf und nehmen an den Tagen vor und während der Regel zu. Bei entsprechender Größe der Myome können die Schmerzen und Beschwerden jederzeit auftreten.

Quellen


Autor/Autoren: äin-red

Fachliche Unterstützung: Prof. Dr. med. Peyman Hadji

Letzte Bearbeitung: 03.05.2018

Herausgeber:

In Zusammenarbeit mit:


Weitere Gesundheitsthemen

Anästhesiologie www.anaesthesisten-im-netz.de

Allgemeine & Innere Medizin www.internisten-im-netz.de

HNO-Heilkunde www.hno-aerzte-im-netz.de

Kindergesundheit www.kinderaerzte-im-netz.de

Kinderrehabilitation www.kinder-und-jugendreha-im-netz.de

Lungenheilkunde www.lungenaerzte-im-netz.de

Neurologie & Psychiatrie www.neurologen-und-psychiater-im-netz.org