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Eileiterschwangerschaft: Risikofaktoren

Größte Risikofaktoren für das Entstehen von Eileiterschwangerschaften sind bakteriell hervorgerufene Eileiterentzündungen. Sie erhöhen die Gefahr um das 6- bis 8-fache. Eine Endometriose (Versprengungen von Gebärmutterschleimhaut im Unterleib) wird ebenfalls als häufige Ursache von Fehleinnistungen diagnostiziert. Ein Zusammenhang besteht auch mit dem Tragen einer Spirale zur Empfängnisverhütung, welche aufsteigende Infektionen über die Scheide begünstigen kann. Außerdem wird diskutiert, ob und inwieweit sie die Bewegungsfähigkeit des Eileiters beeinflusst.
Als mittlere bis geringe Risikofaktoren werden Rauchen, häufiger Partnerwechsel, erster Geschlechtsverkehr in der frühen Jugend sowie hohes Alter genannt. Ihr tatsächlicher Einfluss ist jedoch noch unklar.
Vorangegangene Eileiterschwangerschaften (und auch unvollständige Sterilisationen) bergen ein nicht unwesentliches Rückfallrisiko. Nach einer ersten Eileiterschwangerschaft liegt die Wahrscheinlichkeit einer erneuten Eileiterschwangerschaft bei fast 20%, nach einem zweiten Vorfall ist sie mehr als doppelt so hoch.

Autor/Autoren: äin-red

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