16.11.2021

Weltfrühgeborenentag am 17. November

Die verbesserte Früherkennung während der Schwangerschaft, innovative medizinische Behandlungsmöglichkeiten sowie die langfristigen Folgen für Kinder und ihre Familien stehen im Fokus des Weltfrühgeborenentages am 17. November.

Bonding: Frühchen kuschelt mit Mutter

Dieser Tag solle weltweit das Bewusstsein für die Herausforderungen der Frühgeburtlichkeit schärfen und die Risiken und Folgen beleuchten, denen Frühgeborene und ihre Familien weltweit ausgesetzt sind, so die EFCNI (European Foundation for the Care of Newborn Infants).

Frühgeburtlichkeit ist die häufigste Todesursache bei Kindern unter fünf Jahren. Jedes Jahr werden weltweit etwa 15 Millionen Babys zu früh geboren, das ist etwa eines von zehn Kindern. Obwohl sie die größte Gruppe pädiatrischer Patienten in Europa bilden, würden die Interessen und Bedürfnisse von Frühgeborenen und ihren Eltern kaum öffentlich artikuliert, erklärt die EFCNI. Der Weltfrühgeborenentag solle das Bewusstsein für die Herausforderungen im Zusammenhang mit Frühgeburten schärfen und die Menschen über Risiken und Folgen aufklären.

Erschwerte Situation durch die COVID-19-Pandemie

Die globale COVID-19-Pandemie zwang die Neugeborenenstationen weltweit, strenge Sicherheitsmaßnahmen zu ergreifen, die leider oft die Eltern von ihren Frühgeborenen auf der Neugeborenenstation trennten, was sowohl für die Babys als auch für die Eltern nachteilige Folgen hatte, so die EFCNI. Die Trennung von Eltern und Babys könne zu schweren und langfristigen Gesundheits- und Entwicklungsproblemen bei Neugeborenen führen und auch die psychische Gesundheit der Eltern nachhaltig beeinträchtigen. Aus diesem Grund steht der diesjährige Weltfrühgeborenentag unter dem Motto „Jetzt handeln! Eltern und zu früh geborene Kinder zusammenhalten“.

Wie in den vergangenen Jahren beteiligen sich in dieser Woche unzählige Einzelpersonen, Krankenhäuser, Nichtregierungsorganisationen, Elterngruppen und staatliche Einrichtungen an Aktivitäten zum Weltfrühgeborenentag in rund 100 Ländern, um das Bewusstsein zu schärfen und Maßnahmen anzustoßen, die Frühgeburten nach Möglichkeit verhindern, die Gesundheitssysteme verbessern und das Leben von Babys retten.

Weitere Informationen: European Foundation for the Care of Newborn Infants (EFCNI)

Quelle: Pressemitteilung der Deutschen Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe e. V. (DGGG)

Autor/Autoren: äin-red

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