31.07.2026

Was tun, wenn es zu heiß ist?

Das Bundesinstitut für Öffentliche Gesundheit informiert zu Hitzeschutz im Alltag und gibt praktische Tipps für extrem heiße Tage. So kommen Sie sicher und gesund durch die nächste Hitzewelle.

Frau mittleren Alters fächert sich am Fenster kühle Luft zu

Von Kopfschmerzen und Schlafstörungen bis zum Hitzschlag: Extreme Temperaturen können den Körper stark belasten und im schlimmsten Fall tödlich sein. Während der letzten Hitzewelle stieg das Thermometer mancherorts auf über 41 Grad Celsius. Durch den Klimawandel werden Hitzewellen, Temperaturrekorde und sogenannte Tropennächte häufiger. Umso wichtiger ist es, sich rechtzeitig zu schützen und besonders gefährdete Personen im Blick zu behalten.

Um Menschen dabei zu helfen, gut und sicher durch heiße Tage zu kommen, hat das Bundesinstitut für Öffentliche Gesundheit praktische Empfehlungen zum Hitzeschutz zusammengestellt:

1. Besonders gefährdete Personen unterstützen

2. Mineralstoffe im Blick behalten

3. Den Körper kühlen

4. Leicht und wasserreich essen

5. Ausreichend trinken – auch ohne Durstgefühl

6. Warnzeichen ernst nehmen und richtig reagieren

7. Medikamente vor Hitzeperioden prüfen lassen

8. Wohnung und Innenräume kühl halten

9. Den Tagesablauf anpassen

10. Direkte Sonne und aufgeheizte Orte meiden

Weitere Informationen des BIÖG zum Thema Hitzeschutz

Einen Überblick über die gesundheitlichen Risiken und Tipps bei Extremhitze bietet das Portal www.klima-mensch-gesundheit.de. Es bietet umfassende Informationen zu den Themen Hitze- und UV-Schutz. Ergänzt wird das Angebot durch Erklärvideos aus dem Themenbereich Klimawandel und Gesundheit. 

Speziell an Eltern, Betreuende und Fachkräfte richtet sich das Portal www.kindergesundheit-info.de mit einer Vielzahl an Gesundheitsthemen, die in den ersten Lebensjahren von Bedeutung sind – darunter auch viele Tipps, wie Babys und Kinder vor Sonne und Hitze geschützt werden können.

Für Menschen mit Diabetes kann Hitze besonders belastend sein und Blutzuckerwerte, Kreislauf und Flüssigkeitshaushalt beeinflussen. Worauf Betroffene achten sollten – von ausreichendem Trinken bis zur richtigen Lagerung von Insulin und Medikamenten – erklärt www.diabinfo.de.

Weiterführende Informationen:

Quellen: BIÖG, BVF 

Autor/Autoren: äin-red