23.11.2015
Venenleiden in jungen Jahren vorbeugen
Leiden Frauen abends häufig unter schweren, verdickten und schmerzhaften Beinen oder Füssen, kann dies auch bereits im jüngeren Lebensalter auf Venenprobleme hindeuten.
Leiden Frauen abends häufig unter schweren, verdickten und schmerzhaften Beinen oder Füssen, kann dies auch bereits im jüngeren Lebensalter auf Venenprobleme hindeuten. Ersten Beschwerden sollte dann rechtzeitig entgegengewirkt werden. Venenbeschwerden kündigen sich oft schon in jungen Jahren an, was Frauen grundsätzlich die Chance gibt, durch entsprechende Verhaltensänderungen und regelmäßige Bewegung einer zunehmenden Venenschwäche vorzubeugen. Besenreiser können schon im Teenager-Alter auftreten und damit erste Hinweise auf eine Bindegewebsschwäche liefern.
Um die Entstehung von Krampfadern zu vermeiden, sollte gerade bei sitzenden oder stehenden Tätigkeiten jede Gelegenheit zur Bewegung genutzt werden. Auch sollten im Sitzen die Beine nicht übereinander geschlagen werden. Der Abbau von Übergewicht, täglich zwei Liter Flüssigkeitsaufnahme sowie lockere Kleidung und flache Schuhabsätze sind ebenfalls vorteilhaft, um Blutstauungen zu vermeiden. Sind Venenbeschwerden bereits ausgeprägt, helfen ärztlich verordnete Kompressions-Strümpfe.
Schwaches Bindegewebe problematisch
Frauen sind gegenüber Männern besonders anfällig für Venenleiden, weil bei ihnen die Struktur des stabilisierenden Bindegewebes eher locker und dehnbar ist. Hinzu kommt, dass Östrogen bei jeder Schwangerschaft und Geburt das Gewebe zusätzlich weicher und die Venenwände nachgiebiger macht. Zusätzliche Risikofaktoren für einen ungenügenden Blutrückfluss aus den Beinen sind Rauchen, Übergewicht, hohe Absätze und eine familiär bedingte Veranlagung für Bindegewebsschwäche.
Krampfadern, auch Varizen genannt, gehören zu den häufigsten chronischen Krankheitsbildern bei Frauen. Jede zweite Frau über 40 Jahre ist von Venenerkrankungen unterschiedlicher Ausprägung betroffen.
(äin-red)


