04.06.2012

Stillen schüttet stimmungsaufhellende Hormone aus

So hilft das Stillen Frauen, in ihre Mutterrolle zu finden und mit weniger Schlaf auszukommen. Sie empfinden dadurch weniger Stress und sind gelassener.

Stillen ist gut für das Kind - und auch bei Müttern kann es die Stimmung heben. «In der anstrengenden und spannenden Zeit nach der Geburt wirkt das Stillen wie ein körpereigenes Doping», erklärt die Ernährungswissenschaftlerin Anke Weißenborn vom Netzwerk Gesund ins Leben, einer vom Bundesernährungsministerium geförderten Initiative. «Das liegt an den Stillhormonen, die jedes Mal, wenn das Baby an der Brust saugt, aus dem mütterlichen Gehirn ins Blut gelangen.» In der Folge beginnt die Milch zu fließen, und die Mutter kann entspannen.

So hilft das Stillen Frauen, in ihre Mutterrolle zu finden und mit weniger Schlaf auszukommen. Durch die regelmäßige Hormonzufuhr sinkt bei stillenden Frauen der Blutdruck. Sie empfinden dadurch weniger Stress und sind gelassener. Auf diese Weise wirkt Stillen auch der von vielen Müttern erlebten traurigen Stimmungslage nach der Geburt - dem sogenannten Baby-Blues - entgegen.

Informationen zum Stillen: dpaq.de/ZdxB8 und Stillen

Quelle dpa

Autor/Autoren: äin-red

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