12.02.2025

Neuer Geburtsrechner bei „Schwanger mit dir“

Wann kommt das Baby? Werdende Eltern können nun auch auf www.schwanger-mit-dir.de den Geburtstermin etwa anhand der letzten Periode, aber auch anhand des Zeitpunkts der künstlichen Befruchtung berechnen. Der Clou dabei: Neben dem errechneten Termin für die Geburt, der etwa für die Beantragung des Mutterschaftsgelds bei der Krankenkasse notwendig ist, werden auch alle weiteren Zeiträume angezeigt, in denen frauenärztliche Vorsorgeuntersuchungen oder Impfungen der Schwangeren möglich wären. Und mit einem Klick können Nutzerin oder Nutzer alle individuellen Termine als PDF abspeichern oder ausdrucken.

Junges Paar freut sich über positiven Schwangerschaftstest

Einfache Bedienung – alles im Blick

Markus Haist, niedergelassener Frauenarzt aus Pforzheim und Vorstandsmitglied des BVF, freut sich über den neuen Rechner:

„Unser neuer Geburtsrechner macht es werdenden Eltern einfacher, die aufregende Zeit der Schwangerschaft besser zu planen und alle relevanten Termine im Blick zu behalten. Damit bieten wir nicht nur eine verlässliche Orientierung, sondern unterstützen Schwangere auch dabei, ihre eigene Vorsorge aktiv mitzugestalten. Denn gute Informationen und Planung sind ein wichtiger Schritt für eine gesunde Schwangerschaft und kann einen ersten Durchblick über die vielen neuen Informationen geben – gerade bei einer ersten Schwangerschaft.“

Mehr als nur ein Geburtstermin: Start einer neuen Zeitrechnung

Mit dem neuen Rechner von „Schwanger mit dir“ wird der wahrscheinliche Geburtstermin zum Beispiel mit Hilfe des ersten Tages der letzten Periode und der individuellen Zykluslänge berechnet. Auch wenn die wenigsten Kinder tatsächlich an ihrem errechneten Termin (ET) auf die Welt kommen, wird er doch immer wieder während der Schwangerschaft benötigt. Und darüber hinaus möchten vermutlich alle werdenden Eltern wissen, wann es denn so weit sein könnte und wann zukünftig Geburtstag mit dem Nachwuchs gefeiert werden kann. 

Und mit der Schwangerschaft erweitert sich plötzlich auch die bekannte Zeitrechnung von Tagen und Monaten zu Schwangerschaftswochen (SSW). Die SSW plus die einzelnen Tage sind nun die angesagten Einheiten, anhand derer wichtige Entwicklungsmeilensteine festgemacht werden.

Um alle Schwangeren gleichermaßen einzuschließen, kann der ET neben dem ersten Tag der letzten Periode auch mit dem Tag des Eisprungs, dem Tag der Intrauterinen Insemination (IUI), dem Tag der In-Vitro-Fertilisation (IVF), dem Tag der Intrazytoplasmatischen Spermieninjektion (ICSI) und ebenso bei Kyroauftau berechnet werden. Der Rechner berücksichtigt individuelle Zykluslängen zur Vorhersage.

Alles im Blick: Regelmäßige Vorsorgeuntersuchungen in der frauenärztlichen Praxis

Werdende Mütter haben gesetzlichen Anspruch auf regelmäßige Vorsorgeuntersuchungen bei ihrer Frauenärztin oder ihrem Frauenarzt. Der Umfang der Beratung und der Untersuchungen wird in der Mutterschaftsrichtlinie beschrieben und regelmäßig aktualisiert. So sind zum Beispiel für die drei sogenannten Screening-Ultraschalluntersuchungen feste Zeiträume vorgesehen.

Im neuen Geburtsrechner finden sich alle Zeiträume für die möglichen Untersuchungen und auch für die empfohlenen (maternalen) Schutzimpfungen während der Schwangerschaft. So hat die werdende Mutter alles auf einmal im Blick und kann bei Bedarf immer mal wieder nachsehen. Über die Funktion „PDF speichern“ können die Ergebnisse auf einen Blick exportiert und abgespeichert bzw. ausgedruckt werden.

Direkt zum Geburtsrechner

Quellen: Pressemitteilung von schwanger-mit-dir.de vom 11.02.2025, Informationen zur Schwangerenvorsorge vom Berufsverband der Frauenärzte e.V. (BVF)

Autor/Autoren: äin-red