09.04.2014
HPV-Impfung – Frauen- und Kinderärzte werfen Krankenkassen Falschinformation vor
Zwei Krankenkassen informieren die Öffentlichkeit falsch über die HPV-Impfung. Sie stützen sich auf alte Angaben und sind seit Monaten nicht bereit, diese Aussagen zu aktualisieren.
Zwei große Krankenkassen informieren die Öffentlichkeit falsch über die HPV-Impfung. Sie stützen sich auf Angaben aus den Jahren 2007 und 2008 und sind seit Monaten nicht bereit, diese Aussagen zu aktualisieren. „Die HPV-Impfung ist für die Krankenkassen nach bisherigen Rechnungen teurer als abzuwarten und später die Behandlung der krebskranken Frauen zu bezahlen“, so Dr. med. Christian Albring, Präsident des Berufsverbandes der Frauenärzte. „Deshalb haben manche Krankenkassen offensichtlich ein Interesse daran, dass die Skepsis gegenüber der Impfung in der Bevölkerung nicht einschläft.“ Der Berufsverband der Frauenärzte und der Berufsverband der Kinder- und Jugendärzte haben deshalb das Bundesversicherungsamt um eine aufsichtsrechtliche Prüfung gebeten.
Mehr Informationen unter: www.bvf.de/fach_info.php
Quelle: BVF


