13.12.2017
Grippewelle kommt - Influenza kann Neugeborene schwer schädigen
Das Influenza-Virus verursacht u.a. hohes Fieber mit Schüttelfrost, Hals-, Kopf- und Gliederschmerzen sowie Husten und manchmal auch lebensgefährliche Komplikationen.
Januar und Februar jeden Jahres sind die Monate mit der höchsten Gefahr, an Grippe zu erkranken . Das geht aus den langjährigen Erhebungen des Robert-Koch-Instituts hervor. Am meisten gefährdet sind neugeborene Babys und vor allem Frühgeborene . Ihr Immunsystem hat noch keine Möglichkeit, sich gegen Grippeviren zur Wehr zu setzen. Schwerste Lungenentzündungen, hohes Fieber, künstliche Beatmung und lange Krankenhaus-Aufenthalte können die Folge sein.
Explizite Impfempfehlung für schwangere Frauen
Ihr einziger Schutz sind die Antikörper, die sie von ihrer Mutter durch die Nabelschnur mitbekommen ; durch die Muttermilch kann der Immunschutz gegen Grippe nicht weitergegeben werden. "Deshalb sollte jede Schwangere unbedingt gegen Grippe geimpft sein ", sagt Dr. med. Christian Albring, Präsident des Berufsverbandes der Frauenärzte. Nach der Impfung braucht der Körper zwei Wochen, um einen Immunschutz aufzubauen. Deshalb ist es jetzt noch rechtzeitig, zur Impfung zu gehen.
Abbildung Rate der Arztbesuche durch akute Atemwegserkrankungen (ARE) in Deutschland vom RKI unter: Pressemeldungen BVF
Quelle: Robert Koch-Institut, Arbeitsgemeinschaft Influenza, Saisonbericht 2016/2017
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