23.05.2013

Die "Pille danach" bleibt verschreibungspflichtig

Die Notfallverhütung "Pille danach" wird auch zukünftig von Ärzten verschrieben werden, sie wird nicht aus der Rezeptpflicht entlassen, wie es von manchen Seiten gefordert wurde.

Die Regierungsfraktionen, Union und FDP haben die Anträge von SPD und Linken abgelehnt, die so genannte „Pille danach" aus der Verschreibungspflicht zu entlassen. Beide Oppositionsfraktionen hatten dafür plädiert, die Rezeptpflichtigkeit aufzuheben.

Die Unionsfraktion begründete ihre Entscheidung unter anderem damit dass, in Großbritannien und Frankreich die Zahl der Schwangerschaftsabbrüche nach der Freigabe der Notfallverhütung zugenommen habe. Zudem sei eine ärztliche Beratung vor der Einnahme grundsätzlich unverzichtbar und eine solche Beratung im "Apothekenverkaufsraum" schwer vorstellbar.

Quelle: www.aerztezeitung.de

Autor/Autoren: äin-red