09.04.2008

Chlamydien-Infektion erhöht Risiko für Krebs am Gebärmutterhals

Eine gleichzeitige Infektion mit dem Bakterium Chlamydia trachomatis und HPV-Viren fördert offenbar die Entstehung von Gebärmutterhalskrebs.

Frauen, die mit dem Humanen Papillomvirus (HPV) und zugleich mit Chlamydien infiziert sind, haben ein erhöhtes Risiko, für eine Krebserkrankung am Gebärmutterhals. Dies ist das Ergebnis einer Analyse von Wissenschaftlern um Dr. Jeff Korte von der Medical University of South Carolina (USA), in der sie der Frage nachgingen, inwieweit sich verschiedene sexuell übertragbare Krankheiten auf Infektionen mit Humanen Papillomviren auswirken.

Die Forscher untersuchten 68 Frauen, die mit sexuell übertragbaren Geschlechtskrankheiten infiziert waren. Dabei zeigte sich, dass eine HPV-Infektion länger dauerhaft in den Schleimhäuten verblieb, wenn die Genitalien gleichzeitig von Chlamydien befallen waren. Bestimmte Humane Papillomviren, so genannte Hoch-Risiko-Typen, sind die Hauptverursacher von Gebärmutterhalskrebs. Dieser kann infolge einer langjährigen Infektion mit den HP-Viren entstehen. Je länger die Infektion andauert, desto wahrscheinlicher ist es, dass Zellen am Gebärmutterhals entarten und sich Krebsvorstufen oder Krebszellen entwickeln.

Eine Infektion mit Humanen Papillomviren ist nicht behandelbar, jedoch eine Chlamydien-Erkankung, die in der Regel mit Antibiotika gut zu therapieren ist.

Autor/Autoren: äin-red

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