06.04.2008

Blutungen nach den Wechseljahren sind Warnzeichen für Gebärmutterkörperkrebs

Unerwartete Blutungen nach den Wechseljahren können Anzeichen einer Krebserkrankung des Gebärmutterkörpers sein und sollten Frauen zeitnah zum Gynäkologen führen.

Unerwartete Blutungen nach den Wechseljahren (Menopause) oder in zeitlicher Nähe mit dem Eintritt der Wechseljahre können Anzeichen einer Krebserkrankung des Gebärmutterkörpers sein. „Unnormale Vaginalblutungen nach der Menopause sollten Frauen immer zum Gynäkologen führen, denn sie können auf Gebärmutterkörperkrebs hinweisen", warnt Dr. Christian Albring, Präsident des Berufsverbandes der Frauenärzte e. V. (BVF). „Auch ungewöhnlich starke Monatsblutungen und solche außerhalb der Regel können bei Frauen, die sich noch nicht in der Menopause befinden, auf einen bösartigen Tumor der Gebärmutterschleimhaut hindeuten. Daneben sind Ausfluss und Unterbauchschmerzen weitere Symptome."

Unerwartete Blutungen oder andere Beschwerden können auch andersartige Ursachen als Krebs haben. „Vaginale Infektionen oder gutartige Wucherungen der Gebärmutter verursachen ähnliche Beschwerden, die in jedem Fall von einem Arzt abgeklärt werden sollten", ergänzt der Präsident des BVF.

Die häufigste Form von Gebärmutterkrebs ist der Endometriumkrebs, der von der Schleimhaut ausgeht. Diese Krebserkrankung tritt mit zunehmendem Alter häufiger auf, besonders zwischen dem 50. und 75. Lebensjahr. Das mittlere Erkrankungsalter beträgt 68 Jahre. Wird Gebärmutterkörperkrebs in einem frühen Stadium entdeckt, bestehen gute Heilungschancen.

Autor/Autoren: äin-red

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