30.11.2010
Anti-Baby-Pille künftig möglicherweise häufiger auf Krankenkassenkosten
Die Möglichkeit für fruchtbare Frauen, die Anti-Baby-Pille auf Kassen-Rezept zu erhalten, könnte in nächster Zeit ausgeweitet werden.
Die Möglichkeit für fruchtbare Frauen, die Anti-Baby-Pille auf Kassen-Rezept zu erhalten, soll ausgeweitet werden. Mit einer entsprechenden Beschlussvorlage befasst sich die Arbeits- und Sozialministerkonferenz in den nächsten Tagen. Hintergrund der Debatte ist, dass oftmals finanzielle Gründe hinter einer ungewollten Schwangerschaften stecken. „Es gibt leider zu viele Schwangerschaftsabbrüche, weil kein Geld für Verhütung da ist", so Mecklenburg-Vorpommerns Arbeits- und Sozialministerin, Manuela Schwesig (SPD). „Diese Entwicklung dürfen wir nicht einfach hinnehmen. Verhütung geht vor Abbruch", betonte die stellvertretende SPD-Vorsitzende.
Derzeit gibt es nur für Frauen bis zum 20. Lebensjahr die Pille kostenfrei. Nach Ansicht Schwesigs sollte diese Altersgrenze zumindest für bedürftige Frauen aufgehoben werden.
Quelle: dapd/aerzteblatt.de


