28.02.2011

Abnehmen der Körpergröße kann Warnzeichen für Osteoporose sein

Insbesondere nach den Wechseljahren können Schmerzen im Rücken, eine Haltungsveränderungen oder auch eine Verringerung der Körpergröße auf Osteoporose hinweisen.

Insbesondere nach den Wechseljahren können Schmerzen im Rücken, eine Haltungsveränderungen oder auch eine Verringerung der Körpergröße auf Osteoporose hinweisen. „Dumpfe Kreuzschmerzen sind oft erste Symptome von Osteoporose während starke, punktuelle Schmerzen meist auf eine fortgeschrittene Erkrankung hindeuten", sagt Dr. Klaus König, zweiter Vorsitzender des Berufsverbandes der Frauenärzte e. V. (BVF). „Daneben können ein Abnehmen der Körpergröße und Veränderungen der Körperhaltung wie ein Hohlrundrücken oder eine nach vorne neigende Schulter- und Kopfpartie eine verringerte Knochendichte als Ursache haben." Brechen Wirbelkörper, müssen nicht unbedingt starke Schmerzen auftreten, so dass solche Brüche über Jahre unentdeckt bleiben können. Die Wirbelsäule verkürzt sich jedoch bei jedem Bruch - auch nehmen viele Betroffene auf Grund der Schmerzen eine Schonhaltung ein.

Osteoporose, auch Knochenschwund genannt, ist eine Skelett-Erkrankung mit unzureichender Knochenfestigkeit, bei der als Folge das Risiko für Brüche steigt. Die Annahme, Osteoporose sei eine normale Folge des Alterungsprozesses, ist falsch. „Wichtig ist eine möglichst frühzeitige Diagnose der Erkrankung, weil einmal eingetretene Schädigungen nur in sehr begrenztem Maße rückgängig gemacht werden können", ergänzt der Landesverbandsvorsitzende des BVF in Hessen. „Für eine Stärkung des Knochenaufbaus stellt die medikamentöse Zufuhr von Kalzium und Vitamin D die Basistherapie dar. Auch kann eine Hormonersatztherapie sinnvoll sein. Bei Patienten mit bestehender Osteoporose steht neben der Behandlung des Knochenabbaus oft zunächst eine Schmerztherapie im Vordergrund."

Risikofaktoren für Osteoporose sind neben einer genetischen Veranlagung, Östrogenmangel nach den Wechseljahren, eine kalziumarme und phosphatreiche Ernährung, Vitamin-D-Mangel, Bewegungsarmut und die Einnahme von Cortison-Präparaten über einen langen Zeitraum. Nach den Wechseljahren leiden etwa 7% der 55-jährigen Frauen an Osteoporose. Im Alter von 80 Jahren steigt die Erkrankungsrate auf 19%.

Die Pressemeldung des BVF ist mit Quellenangabe zur Veröffentlichung freigegeben. Bitte weisen Sie bei Verwendung im Printbereich auf das Informationsportal des BVF, www.frauenaerzte-im-netz.de, hin. Bei Online-Veröffentlichung erbitten wir eine Verlinkung auf die Website.

Autor/Autoren: äin-red

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