Frauenärzte im Netz


Schwangerenvorsorge

Bestimmung der Kindslage


Für die abdominale Untersuchung stehen dem Arzt verschiedene Handgriffe (nach Leopold) zur Verfügung. Hierdurch kann die Stellung des Kindes in der Gebärmutter festgestellt werden. Weitere Handgriffe geben Auskunft über den Stand der Gebärmutter (Symphysen-Fundus-Maß), was auf das Wachstum des Fetus Rückschlüsse zulässt. Für die Geburt relevant ist des Weiteren der Zusatzhandgriff nach Zangenmeister, durch den sich nach dem Beginn der Wehentätigkeit ein Verdacht auf ein Missverhältnis zwischen der Größe des Kindes und den Geburtswegen abklären lässt.

Die kindlichen Herzaktionen sind ab der 20. Schwangerschaftswoche (SSW) mit dem geburtshilflichen Stethoskop zu hören und bei jeder Untersuchung zu kontrollieren. Eine Kardiotokographie ist nur bei bestimmten Indikationen angezeigt.

Die Bestimmung der Kindslage ist bei jeder Untersuchung vorgesehen. Die Lage des Kindes wird zudem im vorgeschriebenen Ultraschallscreening zwischen der 29. und 32. SSW festgestellt. Ab der 36. Woche können weitere Ultraschalluntersuchungen bei Verdacht auf eine falsche Kindslage durchgeführt werden.

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