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23.11.2017

Mammographie-Screening: Neue Entscheidungshilfe für Frauen entwickelt

Frauen erhalten künftig zusammen mit der schriftlichen Einladung zur Teilnahme am Programm zur Früherkennung von Brustkrebs (Mammographie-Screening) neues Informationsmaterial. Der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) hat das bisher verwendete Merkblatt zu einer sogenannten Entscheidungshilfe weiterentwickelt und sich dabei an international geltenden Standards orientiert. Die neue Entscheidungshilfe und das inhaltlich darauf abgestimmte Einladungsschreiben sind so gestaltet, dass das gesetzlich geforderte Ziel einer informierten Entscheidung hinsichtlich einer Teilnahme oder auch Nichtteilnahme am Mammographie-Screening noch besser erreicht werden kann.

Frauen im Alter zwischen 50 und 69 Jahren haben alle zwei Jahre Anspruch auf eine Mammographie zur Früherkennung von Brustkrebs. Sie werden - sofern sie dem nicht ausdrücklich widersprechen - alle zwei Jahre persönlich und schriftlich zur Teilnahme am Screening eingeladen.

Entscheidungshilfe als neues Instrument zur Präferenzklärung

Die Entscheidungshilfe enthält verständlich dargestellte Informationen zur Brustkrebserkrankung, zum Ablauf der Mammographie, zu Vor- und Nachteilen des Screenings und zu den organisatorischen Rahmenbedingungen.

Wesentliches neues Element ist eine Checkliste. Auf einer Doppelseite werden die in der Broschüre ausführlich dargestellten Vor- und Nachteile der Teilnahme am Mammographie-Screening kompakt zusammengefasst. Jede eingeladene Frau kann dann für sich einordnen, wie wichtig die einzelnen Aspekte für sie sind.

Informationsbroschüre (Entscheidungshilfe) des Gemeinsamen Bundesauschusses (G-BA) zum Mammographie-Screening: https://www.g-ba.de/institution/service/publikationen/merkblaetter/merkblaetter/ (Mammographie-Screening (524,2 kB, PDF))

Quelle: Pressemitteilung Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA)



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