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04.05.2018

Heftige Monatsblutungen können auf Gerinnungsstörung hinweisen

Frauen und Mädchen, die eine übermäßige Regel haben, leiden möglicherweise unter einer Blutungsstörung. Verstärkte oder verlängerte Menstruationsblutungen können u.a. auf eine Blutgerinnungsstörung, das so genannte von Willebrand-Jürgens Syndrom, hindeuten. Ist beispielsweise das Wechseln des Menstruationsschutzes alle 1-2 Stunden erforderlich oder beträgt die Blutungsdauer mehr als 7 Tage, sollte dies von einem Gynäkologen abgeklärt werden. Weitere Warnsignale für die Erkrankung sind vermehrtes Nasen- und Zahnfleischbluten, längeres Nachblutungen z. B. nach Schnitt- und Schürfwunden oder Operationen sowie eine verstärkte Neigung zu blauen Flecken.

Meist sind die Symptome der Blutgerinnungsstörung nur schwach ausgeprägt, weswegen die Krankheit oft erst spät erkannt wird. In Situationen mit einem hohen Blutverlust wie etwa bei Unfällen, Operationen oder einer Geburt, kann es bei den Betroffenen dann möglicherweise zu lebensbedrohlichen Situationen kommen. Umso wichtiger ist es, bereits im Vorfeld über die Gerinnungsstörung informiert zu sein.

Das von Willebrand-Jürgens Syndrom ist in der Regel eine angeborene, vererbbare Erkrankung - daher können mehrere Familienmitglieder betroffen sein. Dabei ist die Bildung des so genannten von Willebrand-Faktors beeinträchtigt, der für die Blutungsstillung wichtig ist. Betroffene Patienten können aber notfalls mit einem Medikament therapiert werden, das den fehlenden Faktor in ausreichend großer Menge zur Verfügung stellt.

Beim von Willebrand-Jürgens Syndrom handelt es sich um die häufigste Gerinnungsstörung - sie tritt etwa bei einem Prozent der Bevölkerung auf.

Quelle: äin-red



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