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19.09.2011

Sport kann Regelbeschwerden vorbeugen

Durch eine regelmäßige sportliche Betätigung können Menstruationsbeschwerden nicht nur gelindert, sondern auch vorgebeugt werden. „Körperliche Bewegung führt allgemein zu einer verbesserten Durchblutung des Beckens. Dadurch können die Verkrampfungen der Gebärmutter gelöst werden, die den Regelschmerz verursachen", erklärt Dr. Klaus König, Vorstand des Berufsverbandes der Frauenärzte e. V. (BVF). „Besonders geeignete Sportarten vor und während der Periode sind Fahrradfahren und Walking - im Grunde ist aber fast jede Form der Bewegung günstig."

Auslöser für Regelbeschwerden sind körpereigene Schmerzbotenstoffe, die Prostaglandine. Sie bewirken das Zusammenziehen der Muskulatur der Gebärmutter, wodurch die Abstoßung der Gebärmutterschleimhaut verursacht wird. Aufgrund dieser Muskelkontraktion wird die Gebärmutter schwächer durchblutet, was schließlich die Beschwerden verursacht.

Auch Wärme und die zusätzliche Aufnahme von Magnesium können dabei helfen, die Muskulatur zu entkrampfen. „Bei heftigen Schmerzen während der Regel empfiehlt sich die Einnahme von Ibuprofen, das die Bildung von Prostaglandinen hemmt. Allerdings sollte von einem Frauenarzt zuvor unbedingt abgeklärt werden, ob die starken Schmerzen nicht etwa durch eine organische Erkrankung wie beispielsweise Endometriose, Myome oder Zysten verursacht werden. Für derartige Krankheitsbilder sind heftige Schmerzzustände typisch und diese müssen meist behandelt werden", sagt Dr. König. „Bei starken Menstruationsschmerzen kann es unter Umständen auch sinnvoll sein, die Pille zu nehmen. Sie trägt dazu bei, den Hormonhaushalt zu regulieren, wodurch die Beschwerden oft verschwinden oder zumindest deutlich gelindert werden."



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