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26.04.2018

Viele gehen nicht regelmäßig zur ärztlichen Vorsorge

Viele Menschen in Deutschland gehen nicht zu regelmäßigen Vorsorgeuntersuchungen beim Arzt. Das ist das Ergebnis einer GfK-Umfrage. Dabei zeigten sich große Geschlechterunterschiede:

Während fast jeder zweite Mann (47,1 Prozent) nicht zur regelmäßigen Vorsorge geht, ist es unter den Frauen nur etwa jede Dritte (33,6 Prozent). Gefragt wurden alle, ob sie für ihr Alter vorgesehene medizinische Vorsorgeuntersuchungen regelmäßig wahrnehmen.

Als Grund für ihre Nachlässigkeit gaben mehr als zwei Drittel (67,5 Prozent) an, dass sie nur zum Arzt gehen, wenn es ihnen schlecht geht. Oft erklärten die Befragten, dass sie gar nicht wüssten, welche Vorsorgeuntersuchungen es gibt (42,1 Prozent) - oder dass sie immer wieder vergessen, einen Termin zu machen (31,7 Prozent). Fast jeder Achte (11,9 Prozent) verzichteten auch aus Furcht, dass bei der Untersuchung ernsthafte Krankheiten festgestellt werden könnten. Im Auftrag des Magazins «HausArzt» hatte die GfK im Januar 1061 Personen ab 14 Jahren befragt.

Viele Krankheiten lassen sich viel besser behandeln, wenn sie rechtzeitig erkannt werden

Je nach Alter besteht die Möglichkeit, spezielle Vorsorgeuntersuchung oder einen Gesundheitscheck durchführen zu lassen. Das Ziel ist die Früherkennung von Krankheiten. Dabei wird auch besonders auf Krebs oder dessen Vorstufen geachtet. Krebsfrüherkennungsuntersuchungen, oft umgangssprachlich auch Krebsvorsorge-Untersuchungen genannt, haben zum Ziel, Krebsvorstufen oder einen bereits vorhandenen bösartigen Tumor rechtzeitig zu erkennen und zu behandeln, bevor er sich ausbreitet und lebensbedrohlich wird. Dadurch sollen die Chancen auf eine Heilung vergrößert werden.

Krebsvorsorge in der frauenärztlichen Praxis

Durch die gynäkologische Krebsfrüherkennung können bereits Vorstufen oder Gebärmutterhalskrebs und Brustkrebs in einem frühen Stadium entdeckt und behandelt werden.

Frauen ab 20 sollten sich einmal jährlich beim Gynäkologen zur Untersuchung vorstellen, um Anzeichen von Gebärmutterhalskrebs zu erkennen. Ab dem 30. Lebensjahr wird empfohlen, zusätzlich auch die Brust untersuchen zu lassen. Vom 50. bis 70. Lebensjahr gehört zum gynäkologischen Früherkennungsprogramm eine Mammografie, die alle zwei Jahre empfohlen wird.

 Quelle: dpa



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