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18.01.2018

Yamagata - so können Schwangere die Grippe-Gefahr abwenden

Mehr als die Hälfte der aktuellen Grippe-Erkrankungen wird durch Influenza-Viren vom Typ Yamagata ausgelöst. Mit dem Impfstoff, den die Krankenkassen derzeit bezahlen, wird allerdings kein Schutz gegen diesen Erreger aufgebaut: Der Impfung wurde schlicht kein Virus-Material dieses Typs hinzugefügt, weil die Yamagata-Linie in den letzten Jahren keine besondere Bedeutung hatte. Diese Einschätzung hat sich jetzt überraschend als falsch erwiesen. "Nur mit dem moderne Vierfach-Impfstoff wird eine Immunität gegen die Influenza-Viren vom Yamagata-Typ aufgebaut", erläutert Dr. med. Christian Albring, Präsident des Berufsverbandes der Frauenärzte. Deshalb schließt sich der Berufsverband der Frauenärzte der Einschätzung des Robert-Koch-Institutes an, das schon im Dezember eine Impfung mit dem Vierfach-Impfung empfohlen hatte.

"Schwangere, die noch nicht geimpft sind und das jetzt noch nachholen wollen, sollten unbedingt ihre Krankenkasse fragen, ob sie die Impfung mit dem Vierfach-Impfstoff bezahlen", empfiehlt Albring. Eine Influenza in der Schwangerschaft mit hohem Fieber kann vorzeitige Wehen auslösen und erhöht das Risiko, dass das Baby zu früh zur Welt kommt. Außerdem gibt die Mutter ihre eigenen, frisch aufgebauten, natürlichen Antikörper gegen die Grippe-Viren als eine Art Sicherheitspaket an ihr Baby weiter, so dass auch das Baby in den ersten Lebenswochen vor einer Ansteckung geschützt ist.

© BVF 2017


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