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20.11.2017

Grippe-Impfung wichtig - Vor allem Risikogruppen sind gefährdet

Laut Robert Koch-Institut (RKI) sollen sich gefährdete Menschen jährlich gegen die Grippe impfen lassen. Da die im Umlauf befindlichen Influenza-Viren sich häufig verändern und damit saisonal variieren, wird jedes Jahr die Zusammensetzung des Impfstoffs angepasst. Als optimaler Impfzeitpunkt für die jährliche Influenza-Impfung gilt der Herbst. Bis ein ausreichender Schutz aufgebaut ist, dauert es bis zu 14 Tage. Die Hochphase der Grippewelle tritt in Deutschland meist zwischen Anfang Januar und Ende März auf.

Die Ständige Impfkommission (STIKO) beim Robert Koch-Institut (RKI) empfiehlt die Impfung insbesondere für bestimmte Personengruppen, die ein besonderes Risiko für schwere Krankheitsverläufe haben:

  • Schwangere ab dem 2. Trimenon (bei chronischer Erkrankung bereits im ersten Trimenon)
  • Alle Personen ab 60 Jahre
    unabhängig vom Lebensalter alle Personen (Kinder, Jugendliche und Erwachsene) mit Grunderkrankungen wie Erkrankungen der Atmungsorgane, Herz-Kreislauferkrankungen, Lebererkrankungen, Nierenerkrankungen, Diabetes mellitus, Immundefekten, chronischen neurologischen Krankheiten und HIV-Infektion.
  • Bewohnerinnen und Bewohner von Alten- und Pflegeheimen
  • Alle diejenigen, die Kontakte mit vielen Menschen haben (z.B. in Einrichtungen mit hohem Publikumsverkehr)
  • Alle diejenigen, die als mögliche Infektionsquelle für von ihnen betreute ungeimpfte Risikopersonen fungieren können
  • Medizinisches Personal und Personal in Alten- und Pflegeheimen, da dieses Personal einerseits selbst exponiert wird und geschützt werden muss und andererseits als Überträger für die Patienten in Frage kommt.

Je mehr Menschen sich impfen lassen, desto eher kann eine Ausbreitung der Erkrankung eingedämmt werden. Damit können auch diejenigen geschützt werden, die selbst keine Impfung erhalten können, wie beispielsweiser Säuglinge bis zu einem Alter von 6 Monaten.

Das RKI gibt an, dass während der Grippesaison 2016/2017 in Deutschland nachweislich 723 Menschen an der Influenza gestorben sind, davon seien 94 Prozent älter als 59 Jahre gewesen.

Quelle: dpa, schleswig-holstein.de/impfen



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