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18.09.2017

Auf Wunsch: Schwangere dürfen auch kurz vor der Geburt noch arbeiten

Schwangere und Mütter unterliegen einem besonderen Schutz, der durch das Mutterschutzgesetz (MuSchG) geregelt ist. Für Frauen im Mutterschutz gilt ein sogenanntes Beschäftigungsverbot. Dabei gibt es aber Unterschiede zwischen der Zeit vor und der Zeit nach der Geburt, erklärt der Bund-Verlag: Während der letzten sechs Wochen vor dem errechneten Entbindungstermin ist das Beschäftigungsverbot nur relativ. Das bedeutet, dass Schwangere auf eigenen Wunsch weiter arbeiten dürfen - wenn der Arzt nicht Ruhe verordnet hat.

Acht Wochen nach der Geburt gilt ein „absolutes“ Beschäftigungsverbot

Die Bereitschaft zur Arbeit dürfen Schwangere aber jederzeit widerrufen, mehr als acht Stunden pro Tag sind zudem nicht erlaubt. Nach der Geburt ist das Beschäftigungsverbot dagegen absolut: Arbeitgeber dürfen Mütter in dieser Zeit nicht beschäftigen - selbst wenn diese das wünschen. Diese Phase dauert bei regulären Geburten acht, bei Früh- und Mehrlingsgeburten zwölf Wochen.
Ab 2018 gelten neue Regeln für den Mutterschutz. Im Blogpost beim Bund-Verlag sind sie zusammengestellt:

Quelle: dpa



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