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17.08.2017

40 Prozent der Babys bis sechs Monate werden ausschließlich gestillt

Obwohl Stillen viele positive Effekte auf die Entwicklung von Kindern hat, werden nur etwa vierzig Prozent aller Säuglinge in den ersten sechs Monaten ihres Lebens ausschließlich gestillt. Die empfohlenen Standards für das Stillen werden daher nur unzureichend umgesetzt, wie die Weltgesundheitsorganisation (WHO) anlässlich einer Untersuchung berichtet.

„Muttermilch ist wie eine erste Impfung für das Kind, sie schützt das Baby vor möglicherweise tödlichen Infektionen und gibt ihm all die Nahrung, die es braucht, um zu überleben und zu gedeihen“, sagte der Chef der Weltgesundheitsorganisation (WHO), Tedros Adhanom Ghebreyesus, zu dem veröffentlichten Bericht. Erstellt hat die Studie eine von der WHO und der UN-Kinderschutzorganisation Unicef gemeinsam geleitete globale Initiative für das Stillen.

Muttermilch enthält nicht nur alle wichtigen Nährstoffe in der richtigen Qualität und Menge, die ein Säugling für ein gesundes Aufwachsen braucht. Sie enthält auch spezielle Abwehr- und Schutzstoffe, die das Kind vor Erkrankungen schützen. Die Ernährung über Muttermilch trägt zudem dazu bei, dass das Baby nicht überernährt wird. Weitere Vorteile von Muttermilch sind die Verfügbarkeit zu jeder Zeit und an jedem Ort, sie hat immer die richtige Temperatur, ist hygienisch einwandfrei und ist kostenlos.

Mehr Informationen zum Stillen unter https://www.gesund-ins-leben.de/fuer-familien/stillzeit/ oder bei Frauenärzte im Netz: https://www.frauenaerzte-im-netz.de/de_stillen_1137.html

Quelle: dpa



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