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03.08.2017

Monatsbinden sind kein Ersatz für Inkontinenzvorlagen

Menschen mit vom Arzt bestätigter Blasenschwäche bekommen Inkontinenzprodukte auf Rezept. Allerdings ist es gar nicht so einfach, die richtigen Slips, Windeln oder Windelhosen auszuwählen. In der Apotheke oder dem Sanitätshaus sollte der Betroffene ganz genau schildern, was er benötigt. Dazu gehören Angaben zur Konfektionsgröße, dem Hüftumfang, der Schwere der Inkontinenz und dem eigenen Lebensstil. Wer täglich Fahrrad fährt, braucht eventuell ein anderes Produkt als jemand, der sich nicht mehr so viel bewegen kann.

Außerdem sollte klar sein, ob das Produkt komplett von der Kasse bezahlt oder ein Aufpreis fällig wird. Entscheidet sich jemand für ein Kassenprodukt, zahlt er in der Regel zehn Euro pro Monat selbst. Den Rest übernimmt die Krankenkasse. Wie viele Windeln der Patient benötigt, spielt dabei keine Rolle. Wer sehr oft wechseln muss, kann aber nach einem saugstärkeren Produkt fragen.

Binden zur Menstruationshygiene sind keine Alternative

Wer unter Inkontinenz leidet, sollte sich nicht mit Monatsbinden für die Periode behelfen. Manche Menschen benutzen diese als Ersatz, weil sie die speziellen Einlagen nicht kaufen wollen. Oft steckt dahinter Scham. In Inkontinenzprodukten werden Flüssigkeit und auch Geruch viel besser gebunden, was Betroffenen erheblich mehr Sicherheit bietet.

Eine Blasenschwäche, die mit Inkontinenz verbunden ist, sollte in jedem Fall ärztlich abgeklärt werden, damit die genauen Ursachen bekannt sind und gegebenenfalls behandelt werden können.

Quelle: dpa, Stiftung Warentest, Senioren Ratgeber



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