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18.05.2017

Schwangerschaft: Broschüre hilft Müttern auf Alkohol zu verzichten

Werdende Mütter sollten die Empfehlung zum Verzicht auf alkoholische Getränke in der Schwangerschaft und Stillzeit beherzigen. Es existiert kein risikoloser Alkoholgrenzwert in der Schwangerschaft, da die Schädigung nicht ausschließlich von der konsumierten Menge, sondern auch von der individuellen Alkoholtoleranz von Mutter und Kind abhängen. Fetale Alkohol-Spektrum-Störungen gelten als die häufigste Ursache für eine angeborene Behinderung. In Deutschland werden jährlich etwa 10.000 Kinder mit FASD geboren. Das Fetale Alkoholsyndrom (FAS) ist ein Überbegriff für das Vollbild alkoholbedingter Schädigungen des Kindes, die in drei Bereichen auftreten können: körperliche Fehlbildungen, Wachstumsstörungen und Schädigungen des zentralen Nervensystems.

Die Broschüre „Verantwortung von Anfang an!" - mit Tipps zum Verzicht auf alkoholhaltige Getränke in Schwangerschaft und Stillzeit soll werdende Mütter beim Verzicht unterstützen. Die Broschüre wird vom „Arbeitskreis Alkohol und Verantwortung" herausgegeben und kann auf der Internetseite www.massvoll-geniessen.de bzw. http://www.massvoll-geniessen.de/downloads.html   heruntergeladen werden. Hier finden Interessierte auch weitere Informationen und Aufklärung zum Thema alkoholhaltige Getränke.

Auch für Mädchen und junge Frauen ab 12 Jahren wurde eine entsprechende Broschüre entwickelt. Die Broschüre „Verantwortung von Anfang an! - Was Mädchen über alkoholhaltige Getränke in der Schwangerschaft wissen sollten" kann ebenfalls auf der Website heruntergeladen werden.  

Mütterlicher Alkoholkonsum in der Schwangerschaft kann für die betroffenen Kinder lebenslange Folgen haben und ein weites Spektrum von Störungen verursachen. Das Ausmaß der Behinderungen und Einschränkungen lässt sich in vielen Fällen oft nur schwer und spät im Verlauf der Entwicklung erfassen - wobei die Gehirnentwicklung in der Regel am stärksten betroffen ist.  

Weitere Informationen: http://www.massvoll-geniessen.de/schwangere.html

Quelle: Presseinformation des "Arbeitskreises Alkohol und Verantwortung"



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