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25.09.2015

Bei Schwangerschaftsdiabetes kann Bewegung helfen

Schwangerschaftsdiabetes verursacht keine Beschwerden und kann deshalb übersehen werden. Etwa fünf Prozent der werdenden Mütter sind vom sogenannten Gestationsdiabetes betroffen. Grundsätzlich handelt es sich um die häufigste Begleiterkrankung in der Schwangerschaft, welche zu ernsten Komplikationen für die Mutter und vor allem für das Kind führen kann. Unbehandelt kann es unter anderem zu Geburtsproblemen wie Frühgeburten kommen. Außerdem ist das Diabetes-Risiko der Babys und auch der Mutter erhöht. Die Erkrankung hat wiederkehrende, kurzzeitig erhöhte Blutzuckerwerte der Mutter und schließlich auch des Kindes zur Folge.

Die Glukosetoleranzstörung kann durch einen Blutzuckertest während der Schwangerschaft festgestellt werden. Den Suchtest können alle Schwangeren zwischen der 24. und der 28. Schwangerschaftswoche bekommen, die nicht bereits einen diagnostizierten, manifesten Diabetes haben. Risikofaktoren für Gestationsdiabetes sind Alter, familiäre Vorbelastung, Ernährung und das Gewicht.
Im Fall des Falles kann oft schon Bewegung und gesunde Ernährung helfen. Weitere Informationen zum Thema unter „Erkrankungen in der Schwangerschaft".

Quelle: diabetesDE - Deutsche Diabetes-Hilfe, dpa



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