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10.12.2013

Kompressionsbandagen können bei Lymphödemen helfen

Lymphödeme sind Flüssigkeitsansammlungen im Lymphgewebe und können im Zusammenhang mit der Behandlung von Brustkrebs entstehen. Sie treten häufig im Arm, gelegentlich in der Hand oder in der Brust auf, erläutert das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) in Köln. Ein erhöhtes Risiko haben Menschen mit Übergewicht.

Nach einer Brustkrebsoperation erkennen Betroffene ein Ödem durch verschiedene Anzeichen: Der entsprechende Arm fühlt sich schwer an und sieht aufgedunsen aus, die Schulter schmerzt, Arm und Hand lassen sich nur eingeschränkt bewegen und drehen. Außerdem ist die Haut am betroffenen Arm warm und angespannt, erläutern die Experten.

Betroffene tragen sie tagsüber und legen sie nur zum Schlafen ab, erklärt das IQWiG auf seinem Portal Gesundheitsinformation.de. Die Bandagen oder Strümpfe sorgen dafür, dass die Lymphgefäße die angestaute Flüssigkeit leichter abtransportieren können.

Neben der Kompressionstherapie kann ein individuell abgestimmtes Bewegungsprogramm helfen. Der Physiotherapeut beobachtet dafür während der Therapie, ob die Übungen das Ödem verbessern. Wichtig ist es ebenfalls, die Haut mit Feuchtigkeitscremes oder -lotionen zu pflegen, weil sie in Mitleidenschaft gezogen wird. Insgesamt ist dem IQWiG zufolge bei allen Therapievarianten bisher nicht genau untersucht, welche Methode die größte Wirkung hat.

Weitere Informationen: http://dpaq.de/dfiC4

Quelle: dpa



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