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28.05.2013

Ärztlicher Bereitschaftsdienst ist bundesweit unter der Nummer 116 117 erreichbar

Der ärztliche Bereitschaftsdienst ist für Erkrankungen zuständig, mit denen man normalerweise einen niedergelassenen Arzt in der Praxis aufsuchen würden, aber die Behandlung aus medizinischen Gründen nicht bis zum nächsten Tag warten kann. Auch für den Fall, dass Verhütungsmethoden fehlgeschlagen haben (Pille vergessen, Kondom gerissen, ungeschützter Geschlechtsverkehr) und eine Notfallverhütung notwendig wird, kann der ärztliche Bereitschaftsdienst kontaktiert werden. Dieses medizinische Angebot ist in einigen Regionen Deutschlands auch als ärztlicher Notdienst oder Notfalldienst bekannt. Der Bereitschaftsdienst darf jedoch nicht mit dem Rettungsdienst verwechselt werden, der in lebensbedrohlichen Fällen Hilfe leistet. Bei entsprechenden Notfällen - wie z.B. einem Herzinfarkt, einem Schlaganfall und schwere Unfällen - ist der Rettungsdienst unter der Notrufnummer 112 zu alarmieren.

Unter der bundesweit einheitlichen Rufnummer 116 117 kann man den ärztlichen Bereitschaftsdienst außerhalb der Sprechstundenzeiten jederzeit und überall erreichen. Die Nummer funktioniert ohne Vorwahl, gilt deutschlandweit und ist kostenlos - egal ob man von zu Hause oder mit dem Mobiltelefon anruft. In ganz Deutschland sind niedergelassene Ärzte im Einsatz, die Patienten in dringenden medizinischen Fällen ambulant behandeln - auch nachts, an Wochenenden und an Feiertagen.

Deutschland ist das erste Land der EU, welches diese einheitliche Rufnummer für den ärztlichen Bereitschaftsdienst eingeführt hat. Inzwischen ist er auch in anderen europäischen Ländern erreichbar.

Quelle: KBV, www.116117info.de


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